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ARBON: Gefahrenrisiko gebannt

Am Seeufer in Arbon sind keine weiteren Geländeeinbrüche mehr zu befürchten. Laut dem zuständigen Geologen vor Ort ist die Festigkeit des Bodens bei allen fünf fraglichen Stellen gut.
Max Eichenberger
An fünf Stellen hat eine Rheintaler Spezialfirma Rammkernsondierungen vorgenommen. (Bild: Max Eichenberger)

An fünf Stellen hat eine Rheintaler Spezialfirma Rammkernsondierungen vorgenommen. (Bild: Max Eichenberger)

Max Eichenberger

max.eichenberger@thurgauerzeitung.ch

Weitergehende Bodenuntersuchungen am Arboner Seeufer zeigen: Weitere Geländeeinbrüche sind nicht mehr zu befürchten. Erst hatten Geo-Radiologen das an zwei stellen eingebrochene Uferabschnitt zwischen Fliegerdenkmalplatz und altem Waschplatz mit Radiowellen geröntgt und auf Hohlräume untersucht. Basierend auf deren Ergebnissen sind am Donnerstag und Freitag nun weitere Bodenuntersuchungen vorgenommen worden.

Eine Rheintaler Spezialfirma hat an fünf Stellen des Uferabschnitts, wo die radiologischen Befunde Auffälligkeiten und weiteren Abklärungsbedarf anzeigten, sogenannte Rammkernsondierungen vorgenommen. Mit diesem Verfahren lässt sich die Festigkeit des Untergrunds genau beurteilen. Bis in eine Tiefe von gut drei Meter sind Kernrohre gerammt und abgeteuft worden. Primär geben die Reaktionsdaten nach den Rammschlägen Aufschluss über die Bodenfestigkeit. Dabei sind auch Bodenproben entnommen werden. Die Ergebnisse zeigen laut dem zuständigen Geologen vor Ort, dass bei allen fünf fraglichen Stellen die Festigkeit gut ist. Ein einziger etwas geringerer Wert in einer mittleren Schicht sei ebenfalls ausreichend und unproblematisch. Insofern kann nun im Blick auf mögliche weitere Geländeeinbrüche Entwarnung gegeben werden. Die Sanierung der Ufermauer, und wie die Einsturzkrater zu verfüllen und die Böden in deren Umfeld zu verfestigen sind, wird Sache der Ingenieure sein. Die Seeuferpromenade war in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts aufgeschüttet - vor allem mit Kehricht - und die entstandene Fläche dem See abgerungen worden.

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