ARBON: Freie Plätze beim Christbaum

Die erste Offene Weihnachtsfeier in der Evangelischen Kirchgemeinde an Heiligabend wurde zu einem Anlass mit familiärem Charakter und viel Herzlichkeit.

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Barbara und Anna Enz umrahmen den Abend mit Liedern. (Bild: Hedy Züger)

Barbara und Anna Enz umrahmen den Abend mit Liedern. (Bild: Hedy Züger)

Statt im Kirchgemeindesaal fand die erste Offene Weihnacht im kleineren Rahmen in der Cafeteria im Haus Lichtenberg statt. Die Teilnehmenden besuchten vorher den Familiengottesdienst oder nachher die Christnachtfeier. Pfarrerin Angelica Grewe, Pfarrer Hans-Martin Enz und seine Gattin Anna hatten das Treffen am Heiligabend vorbereitet, sie waren als herzliche, gute Geister jederzeit für die Gäste da. Alle drei schafften Nähe und Vertrautheit. Den Gottesdiensten in der Kirche stand Pfarrer Harry Ratheiser vor.

Das Christkind musste lächeln

Mit der Weihnachtsgeschichte nach Lukas eröffnete Pfarrerin Angelica Grewe die Feier. Sie las später eine Erzählung von Heinrich Waggerl: «Worüber das Christkind lächeln musste.» Hans-Martin Enz machte mit «Das ehrenamtliche Christkind» von Regina Schindler bekannt. Auch zu einem amüsanten Spiel mit Geschenken wurde eingeladen.

Musik und festliches Essen

Der Christbaum war da, die vertrauten Weihnachtslieder wurden musikalisch begleitet von Anna Enz, Geige, und Tochter Barbara, Flöte und Klarinette. Das festliche Essen bestand aus pikanten Delikatessen, einem schmackhaften Hauptgang und den leckeren mitgebrachten Süssigkeiten.

Die Idee, an Heiligabend gemeinsam zu feiern, sei nicht ganz neu, sie funktioniere in einigen Ostschweizer Ortschaften sogar überkonfessionell, war zu erfahren. Beim der ersten Offenen Arboner Weihnacht kam es noch nicht zum grossen Run. Nebst Einzelpersonen und Ehepaaren heisse der Konvent dazu besonders gerne Familien willkommen, blickte Pfarrer Hans-Martin Enz ein Jahr voraus. 2017 könnte sich diese Erwartung erfüllen, das gute Gelingen gleich im ersten Durchgang wird sich bald herumsprechen. «Sagen Sie es weiter», meinte Pfarrer Enz.

Das Trio Enz und Grewe empfing beim Abschied viele Komplimente, dann wandte es sich der Arbeit zu, die Gastgebern immer bleibt, dem Aufräumen.

Hedy Züger

arbon@thurgauerzeitung.ch