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ARBON: EZO: Faireren Verteilschlüssel aushandeln

Nur mit Vorbehalten stimmt die zuständige Kommission dem Betriebsbeitrag für das Eissportzentrum Oberthurgau (EZO) in Romanshorn von 65300 Franken zu.
Max Eichenberger

Das Geld soll vorerst für zwei Jahre gesprochen werden. Bis 2020 habe der Stadtrat einen faireren Finanzierungsschlüssel auszuhandeln. Das beantragt die Finanz- und Geschäftsprüfungskommission. Das letzte Wort hat das Parlament. Die FGK erkennt, dass der Betrieb des EZO eine überregionale Aufgabe ist, an. Und sich entsprechend die Gemeinden der Region an den Kosten beteiligen sollen. Das tun auch alle im Rayon der Regionalplanungsgruppe Oberthurgau solidarisch – die Standortgemeinde Romanshorn sogar in doppelter Höhe. Und darüber hinaus auch Sitterdorf sowie Zihlschlacht.

Krösus-Gemeinden sollen mehr zahlen

In Zeiten knapper Finanzen, wie sie in Arbon herrschen, verwundert nicht, dass auch dieser Betrag hinterfragt wird. In der Kommission ist man sich aber klar, dass selbst ein einmaliges Aussetzen der Zahlung «zu grösseren Verwerfungen führen würde» und der überregionalen Zusammenarbeit nicht eben förderlich wäre.

Dennoch hält sie den Verteilschlüssel nach der Einwohnerzahl nicht für geeignet, da er die finanzielle Situation der Beitragsgemeinden nicht berücksichtige: «Es wird als unfair empfunden, dass Arbon als grosse Gemeinde einen wesentlich höheren Beitrag zahlen muss als die zahlreichen kleinen Gemeinden mit gesunden Finanzen, die keine Zentrumslasten zu tragen haben.» Nach den ersten fünf Betriebsjahren auf dieser Basis sollten nun die Beiträge unbefristet geleistet werden. Nachvollziehbar sei, dass die Regionalplanungsgruppe eine nachhaltige Lösung anstrebt. Die FGK will sie jedoch vorerst bloss für zwei Jahre durch das Parlament beschliessen lassen. Der Stadtrat soll sich zwischenzeitlich für einen Kostenverteilschlüssel stark machen, der die Finanzlage der Gemeinden berücksichtigt.

Max Eichenberger

max.eichenberger@thurgauerzeitung.ch

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