Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ARBON: Es kommen mehr Kinder

Bei den Einschulungen steuert die Primarschulgemeinde auf einen Peak zu. Auf die Neubautätigkeit und Familienzuzüge reagiert sie. Im westlichen Bergliquartier ist ein neuer Doppelkindergarten geplant.
«Max und Moritz» heisst ihr Projekt – Urs Zaugg (Projektmanagement) und Flavio Lang (Architekt) vom Büro Gisel + Partner heissen die Verfasser des Projekts für den Doppelkindergarten Thomas-Bornhauserstrasse. Der Baukredit wird am 10. Juni zur Abstimmung kommen. (Bilder: Max Eichenberger)

«Max und Moritz» heisst ihr Projekt – Urs Zaugg (Projektmanagement) und Flavio Lang (Architekt) vom Büro Gisel + Partner heissen die Verfasser des Projekts für den Doppelkindergarten Thomas-Bornhauserstrasse. Der Baukredit wird am 10. Juni zur Abstimmung kommen. (Bilder: Max Eichenberger)

In der Schulraumplanung sieht sich die Schulbehörde gefordert. Während durchschnittlich im Kanton 1,5 Prozent mehr Kinder eingeschult werden, sind es gemäss den Zahlen von Schulverwalterin Susan Scherrer in Arbon dreimal mehr. Deutlich zeigt sich der Druck auch in den Kindergarten-Beständen. 18 Kinder pro Klasse sei die Empfehlung des Kantons. «Wir führen in Arbon Klassen mit 21 bis 24 Kindern», sagt Eveline Wälti, Schulleiterin im Zentrum Bergli.

Von «zweitbesten» Mietlösungen verabschiedet

Seit 2016 ist das Schulhaus See-garten in Betrieb. Schon während der Bauphase hat man erkannt, dass dort vorübergehend ein Zimmer für einen zweiten Kindergartenzug bereitzustellen ist. Denn im selben Jahr war auch der Pavillon an der Bodmerallee, als Kindergarten-Provisorium genutzt, aufgegeben worden. Die geografische Verlagerung nordwärts erfolgte verstärkt nach der Stilllegung des Schöntalschulhauses. Wie beim Schöntal hat sich die Primarschule auch bei der Bodmerallee von «zweitbesten» Mietlösungen verabschiedet. Abgesehen davon, dass sich Investitionen in die Baracke zwischen Friedhof und Feuerwehrdepot nicht lohnten (und dort zudem ein Kombi-Neubau für den Zivilschutz und die Feuerwehr im Gespräch ist), lässt sich die Behörde von einem klaren strategischen Credo leiten: «Wenn immer möglich realisieren wir neue Schulbauten auf eigenem Boden, weil das die wirtschaftlich beste Lösung ist», sagt Raphael Künzler, der in der Primarschulbehörde das Ressort Bau führt.

Weil der Standort zentral und günstig liegt, erstellt die PSG an der Thomas-Bornhauserstrasse einen neuen Doppelkindergarten. Geschätzte Kosten: rund 2 Millionen Franken. Die meisten der fünf Vorschläge, die von den eingeladenen Arboner Architekten eingegangen sind, sehen den Abbruch der bestehenden Liegenschaft und einen Neubau vor.

Flavio Lang (Architekt) und Urs Zaugg (Projektmanager) von Gisel + Partner präsentierten das von einer Jury auserkorene Siegerprojekt («Max und Moritz») mit einem Verbindungselement zwischen den beiden Einheiten.

Jetzt wird das definitive Bauprojekt mit Kostenvoranschlag erstellt. Über den Kredit stimmen die Schulbürger am 10. Juni ab. Der Baubeginn ist im September geplant, der Bezug dann im Juli 2019. Während der Bauphase werden die Kindergartenschüler Susan Scherrer zufolge in einem zugemieteten Provisorium betreut. «Wo, ist noch nicht klar. Wir haben zwei Optionen.»

Max Eichenberger

max.eichenberger@thurgauerzeitung.ch

Die fünf jurierten Projekte sind ab nächstem Mittwoch im Berglischulhaus ausgestellt.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.