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ARBON: Es grünt in der Stadt

Seit dem Wochenende gibt es eine Ortspartei der Grünen. Erster Präsident der Partei ist Kantonsrat Didi Feuerle. Als «Taufpatin» war die Schweizer Grünen-Präsidentin Regula Rytz in der Mühle Feilen zugegen.
Christof Lampart
Freuen sich über die jüngste Grüne Partei: Regula Rytz, Präsidentin Grüne Schweiz, Kurt Egger, Präsident Grüne Thurgau, sowie die Arboner Nicola Franco, Cornelia Wetzel, Heidi Heine und Didi Feuerle. (Bild: Christof Lampart)

Freuen sich über die jüngste Grüne Partei: Regula Rytz, Präsidentin Grüne Schweiz, Kurt Egger, Präsident Grüne Thurgau, sowie die Arboner Nicola Franco, Cornelia Wetzel, Heidi Heine und Didi Feuerle. (Bild: Christof Lampart)

Christof Lampart

arbon@thurgauerzeitung.ch

Die Gründungsversammlung verlief speditiv. Die Statuten wurden ebenso einstimmig gutgeheissen wie sämtliche vorgeschlagene Kandidaten für den Vorstand und die Revisionsstelle der Ortspartei gewählt: Didi Feuerle (Präsident), Cornelia Wetzel (Kassierin), Heidi Heine (Aktuarin) und Nicola Franco (Beisitzer); Gertrud Schoop und Bernard Miserez sind die Revisoren.

Keine fixen Mitgliederbeiträge

Speziell ist, dass die Grünen Arbon für die nächste Zeit keine fixen Mitgliederbeiträge einziehen, sondern lediglich auf «freiwillige Beiträge» aus sind. Feuerle begründete diesen unkonventionellen Schritt damit, dass «wir als Partei wachsen wollen und die Hemmschwelle für interessierte Frauen und Männer deshalb am Anfang niedrig sein soll». Sollte man für politische Arbeit zusätzliches Geld benötigen, wolle man «projektspezifisch Geld sammeln. «Es ist schön, dass es jetzt in der drittgrössten Thurgauer Stadt endlich die Grünen gibt», freute sich Feuerle. Wie diese in Zukunft politisieren wollen, haben sie auch schon festgelegt: «Wir wollen eine Partei sein, die etwas kreiert, nämlich spannende, lustige und interessante Projekte. Wir wollen anpacken und nicht nur motzen, wie andere Parteien.» Kurt Egger, Präsident der Grünen Thurgau, sieht in der Gründung der Arboner Ortspartei ein Hoffnungszeichen. «Für uns sind die Ortsparteien die Basis für den kantonalen Parteinachwuchs», so Egger. Dies sei umso wichtiger, da die Grünen im Thurgau nicht mit Ortsparteien gesegnet seien. Egger zählte die Ortsparteigründungen seit der Jahrtausendwende auf: «2000 wurde das Grüne Forum Romanshorn, 2003 dann Eschlikon gegründet. 2014 kam Fischingen dazu, 2017 Münchwilen, heute Arbon und nächste Woche Amriswil.»

Regula Rytz wünscht sich weiteren «Grünrutsch»

Regula Rytz bestärkte die Grünen Arbon in ihrem Ziel, ebenso lustvoll wie ökologisch nachhaltig zu politisieren: «Wer wagt, beginnt. Es sind gerade solche kleinen Gruppen, welche die Welt verändern», so Rytz. Grüne Politik sei, was die letzten Wahlen in vielen Kantonen gezeigt hätten, «deutlich auf dem Vormarsch».

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