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ARBON: Es dürfte länger dauern

Die Sekundarschulgemeinde muss 2018 erneut einen Planungspfusch des Statikers geraderichten. Vor Sanierungs- und Bauaufgaben steht die Primarschulgemeinde.
Max Eichenberger
Sanierungsfall Ergänzungsbau Sekundarschulzentrum Reben 25: «Von unten bis oben gibt es viel zu korrigieren.» (Bild: Max Eichenberger)

Sanierungsfall Ergänzungsbau Sekundarschulzentrum Reben 25: «Von unten bis oben gibt es viel zu korrigieren.» (Bild: Max Eichenberger)

Max Eichenberger

max.eichenberger

@thurgauerzeitung.ch

Aus dem finanziellen Strudel hat die Sekundarschulgemeinde Arbon (SSG) herausgefunden und erfolgreich Kurs wieder in ruhigere Gewässer genommen. Die Sanierung sei zwar «noch nicht ganz gegessen», sagt Adrian Bit- zer, Ressortleiter Finanzen. Der eingeschlagene Weg stimme zuversichtlich und lasse die SSG ab 2023 wieder Speck ansetzen Dann sollte Eigenkapital gebildet werden können. Bis dahin muss der Bilanzfehlbetrag tranchenweise abgetragen werden.

Laut Finanzplan werde die Sekundarschulgemeinde im Gesamtergebnis 2021 wieder «solide schwarze Zahlen schreiben», zeichnete Bitzer an der öffentlichen Informationsveranstaltung der beiden Schulen zu den Budgets eine beruhigende Perspektive nach turbulenten Jahren. «Der Finanzfehlbetrag drückt uns dann nicht mehr so.» Ohne die Tranche 18 sehe das Budget bereits wieder ein positives operatives Ergebnis vor. Bei den Investitionen hält man den Ball flach. «Nicht wirklich planbar ist die Steuerkraft-Entwicklung.»

Sanierung des Neubaus im Reben 4 dürfte länger dauern

«Aller Voraussicht nach länger» als zwei bis drei Monate, wie ursprünglich gedacht, werde die statische Sanierung des Neubaus im Schulzentrum Reben 25 dauern, sagt Präsident Robert Schwarzer. «Von unten bis oben muss doch einiges korrigiert werden.» Das sogenannte «Ertüchtigungskonzept» liege mittlerweile vor. Jetzt laufe die Detailplanung an. Die Sanierung soll vor, während und wohl noch über die Sommerferien 2018 hinaus laufen. Die SSG sei im Gespräch mit den Versicherern. Die Schadensregelung sei versicherungstechnisch nicht so komplex wie bei der Sporthalle. Man hoffe auf eine einvernehmliche Regelung. Im Frühjahr hatte sich herausgestellt, dass als Folge falscher Berechnungen des Ingenieurs der Boden über dem Mehrzweckraum durchhängt.

Mit eigenen Mitteln kann die Primarschulgemeinde (PSG) Vorinvestitionen zur Deckung ihres Schulraumbedarfs bestreiten, führt PSG-Finanzressortchef Martin Thalmann aus. Aus dem Kreis der Besucher kam die Frage, warum denn die PSG den Kindergarten Bodmerallee aufgebe und dafür in den Ausbau (Doppelkindergarten) an der Thomas-Bornhauserstrasse investiere. Laut Bauressortleiter Raphael Künzler habe die Feuerwehr bei der Bodmerallee-Parzelle schon länger Bedarf angemeldet.

Sanierung und Ausbau im Primar-Campus Stacherholz

Ein grosser Brocken ist der 10,1-Millionen-Kredit für die Sanierung des Zwischentraktes im Stacherholz und einen Ergänzungsbau. Über die Vorlage stimmen die Schulbürger am 26. November ab. Wegen der «enormen Nachfrage» nach Tagesschulplätzen hat die Behörde entsprechende Projektanpassungen beschlossen, die den Kredit um gut eine halbe Million erhöhen. So wird eine Gastroküche integriert.

Aktuell präsentierte Künzler die Bauabrechnung für das See- garten-Schulhaus. Es resultieren Minderausgaben von 457 000 Franken (Kosten: 21,67 Millionen) gegenüber dem Kredit.

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