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ARBON: Eingebrochen und Glace stibitzt

Das «Jacks» in Arbon wurde von einer Einbruchserie heimgesucht. Die Bar traf es sechsmal in vier Wochen.
Stefan Allenspach im Aussenzelt des «Jacks». (Bild: Ralf Rüthemann)

Stefan Allenspach im Aussenzelt des «Jacks». (Bild: Ralf Rüthemann)

«Ich hoffe, diese Personen werden es via Karma zurückbekommen», «Es gibt echt hobbylose Idioten» oder «Einfach eine Schweinerei»: Die Facebook-Fans des «Jacks» brachten ihren Unmut über die Einbrüche in der Bar neben der Badi in Arbon deutlich zum Ausdruck. Der letzte Einbruch fand in der Nacht vom 18. auf den 19. Juli statt, bereits zum sechsten Mal in nur vier Wochen. «Es geschah immer ­ auf dieselbe Art und Weise», erklärt Stefan Allenspach, Besitzer des «Jacks». «Jemand hat das Aussenzelt aufgeschnitten und ­ ist so hineingekrochen.» Die Unbekannten haben zwar Glace ­gestohlen, in der Bar aber nichts kaputtgemacht. Deshalb geht ­Allenspach eher von einem dummen Bubenstreich aus.

Einbrüche erst zur späten Stunde

Trotzdem stellte er den Glace- und Crèpesverkauf nach dem letzten Einbruch ein: «Ich kann nicht weiter mit gutem Gewissen Glace verkaufen», sagt Allenspach. «Ich weiss ja jeweils nicht, ob sie mir etwas ins Glace getan haben.» Die Kameras in der Bar laufen zwar, beim letzten Einbruch wurde allerdings nichts aufgenommen. Jetzt ist Allenspach aber parat, sollte es noch einmal zu einem Einbruch kommen. Auch die Polizei ist informiert.

Die Einbrecher können erst ab etwa 4 Uhr morgens unterwegs gewesen sein, da laut Allenspach immer jemand bis zur späten Stunde in der Bar geblieben ist. Dies würde wohl wieder gegen die Bubenstreich-Theorie sprechen. Er glaubt kaum, dass bei Tageslicht eingebrochen wurde, und ein Bubenstreich um 4 Uhr morgens wäre wohl auch eher ungewöhnlich.

Neuer Versuch im nächsten Jahr

Weitere grosse Massnahmen gegen die Einbrecher ausser der Kameraüberwachung seien vorerst nicht vorgesehen. Eine Verglasung des Bereiches um die Aussenbar würde wohl bedeuten, dass im «Jacks» nicht mehr geraucht werden darf. Die Quadratmeterzahl der geschlossenen Räume wäre dann nämlich zu gross, um noch als Raucherlokal durchzugehen.

Nun gibt es im «Jacks» diesen Sommer keine Crèpes und keine Glace mehr. Doch Stefan Allenspach sieht vor, nächstes Jahr einen neuen Versuch zu starten. «Ich gebe nicht auf, nächstes Jahr will ich hier wieder Glace verkaufen», sagt er.

Ralf Rüthemann

ralf.ruethemann@thurgauerzeitung.ch

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