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ARBON: Die Gefahr ist gebannt

Die Stadt hat nach den Geländeeinbrüchen am Seeufer die Löcher im Boden aufgefüllt und die Mauer punktuell verstärkt. Die Kosten für die Sofortmassnahmen belaufen sich auf 110000 Franken.
Markus Schoch
Blocksteine vor der Mauer sollen die Unterspülung der Promenade verhindern. (Bilder: Max Eichenberger)

Blocksteine vor der Mauer sollen die Unterspülung der Promenade verhindern. (Bilder: Max Eichenberger)

Markus Schoch

markus.schoch@thurgauerzeitung.ch

Die Spaziergänger können seit ein paar Tagen wieder zwischen Fliegerdenkmal und Wöschplatz direkt am Wasser flanieren. Die Stadt hat den entsprechenden Uferabschnitt kürzlich freigegeben, nachdem er wochenlang gesperrt war. Es bestehe gegenwärtig keine Gefahr mehr von weiteren Geländeeinbrüchen, schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Dieses Ergebnis haben umfangreiche Abklärungen einer spezialisierten Firma mit Kernbohrungen und einem sogenannten Georadar ergeben. Das Gerät durchleuchtet den Untergrund. Im konkreten Fall ging es darum, Hohlräume zu finden. Sie waren der Grund für die drei Löcher, die sich Ende Februar im Bereich des Fliegerdenkmals beziehungsweise auf dem Uferweg aufgetan hatten. Die Ursache für den Einsturz des Bodens war Wasser, das stellenweise durch die porös gewordene Ufermauer eingedrungen und Erdmaterial ausgewaschen hatte.

Blocksteine sollen Unterspülung verhindern

Die Stadt hat die Löcher mittlerweile mit einem Vlies auslegen und mit Geröll auffüllen lassen. Im See sind zudem vor den kritischen Stellen in der Mauer Blocksteine platziert worden, die verhindern sollen, dass der Untergrund weiter unterspült wird. Für diese Sofortmassnahmen und die Untersuchung hat der Stadtrat am Montag einen Nachtragskredit in der Höhe von 110000 Franken gesprochen.

Bereits im Mai trifft sich die Stadt mit allen involvierten Stellen, um das weitere Vorgehen mit Blick auf die definitive Sanierung zu besprechen, sagt Stadtrat Peter Gubser. Was genau zu tun sein wird und wie hoch die Kosten sind, lasse sich heute nicht sagen.

Einen ersten Auftrag im Betrag von 20000 Franken hat die Stadt bereits vergeben, und zwar an die Wälli AG. Das Arboner Ingenieurbüro soll ein Konzept für die definitive Sanierung ausarbeiten.

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