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ARBON: Der «Fundi» ist gewählt

Nach einer ehrenvollen Wahl tritt Riquet Heller als Präsident des Stadtparlaments die Nachfolge von Luzi Schmid an. Es ist eine kurze Sitzung mit viel kollegialem Schulterklopfen und einem, der aufsteht.
Annina Flaig
Der scheidende Parlamentspräsident Luzi Schmid freut sich über die ehrenvolle Würdigung durch seinen Nachfolger Riquet Heller. (Bild: Donato Caspari)

Der scheidende Parlamentspräsident Luzi Schmid freut sich über die ehrenvolle Würdigung durch seinen Nachfolger Riquet Heller. (Bild: Donato Caspari)

Annina Flaig

annina.flaig@thurgauerzeitung.ch

«Unser Staatsanwalt hält die Fahne aufrecht. Auch wenn er sie alleine halten muss.» Max Gimmel, Präsident der FDP-XMV-Fraktion findet vergnügliche Worte, um Parteikollege Riquet Heller zur Wahl als Parlamentspräsident zu empfehlen. Wie treffend er Heller damit beschreibt, wird dieser selbst später beweisen. Das Politurgestein Heller gehört im Parlament zur Gründergeneration. Und weil vor ihm kein Paragraf ungeschoren davon komme, bezeichnet Gimmel den 66-Jährigen gar als «Politfundi» und sorgt damit am Dienstagabend für Schmunzeln im Seeparksaal. Heller wird in der Folge mit 27 von 29 Stimmen gewählt und löst Luzi Schmid (CVP) ab.

Ex-Präsident erhält ein paar Bürgerbatzen

«Ich blicke auf ein Jahr der Reglementsänderungen zurück», sagt der scheidende Präsident und erinnert an die Diskussionen rund um das Hafen-, das Feuerschutz- und das Parkierungsreglement. Bevor er seinen Platz räumt, wird er von seinem Nachfolger gewürdigt. Für jede seiner sieben mustergültig geführten Sitzungen erhält Schmid einen Bürgerbatzen im Wert von 30 Franken für das Restaurant Römerhof – dies in Anlehnung an den Bürgernutzen. Ebenfalls mit 27 Stimmen gewählt wird Ruedi Daepp (SVP) als Vizepräsident.

Etwa eine Stunde später steht er dann wirklich auf und hält die Fahne aufrecht: Riquet Heller ist in der Abstimmung als einziger der Meinung, dass es für die Ausarbeitung der Teilrevision der Gemeindeordnung eine vorberatende parlamentarische Fünfer-Kommission braucht. Kurz bevor seine Wahlfeier beginnt, wird er seinem Ruf gerecht und hält an dem Antrag fest – auch wenn dieser keine Chance hat.

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