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ARBON: Berglikirche zieht Meister an

Das Internationale Orgelfestival bietet ein hochkarätiges Programm – mit Konzerten an den vier September-Sonntagen.

Organisator Simon Menges hat den Anspruch, mit der vierteiligen Konzertreihe neue Wege zu gehen. Und diesen Anspruch erfüllt er auch in der siebten Auflage. Der Organist der evangelischen Kirchgemeinde verspricht spezielle Hörerlebnisse. Das Programm richtet sich aber nicht an ein Fachpublikum, sondern an breite Kreise. Viele Besucher kommen seit Jahren ans Orgelfestival.

«Bach to School» zum Auftakt

Spannend wird es bereits zum Auftakt mit Ronald Ebrecht, der am Wesleyan College in Middletown (USA) unterrichtet. Zu hören sein wird unter anderem «Of Architecture and Accumulation» für Orgel und acht Weingläser von Paula Mathusen. Beginnen wird Ebrecht mit Bachs Präludium in C-Dur, aber auch Liebhaber von Blues und Gospel kommen auf ihre Kosten. (Sonntag, 3. September, 19.15 Uhr)

Beim zweiten Konzert (Sonntag, 10. September, 19.15 Uhr) ist die instrumentelle Kombination nicht weniger aussergewöhnlich. Der St. Galler Davide Jäger (Oboe) und Simon Menges werden Richard Strauss’ berühmtes Oboenkonzert aufführen. Menges wird auf der Orgel den Part des Orchesters übernehmen. Zudem werden einige Werke des Klangmalers S. Karg-Elert sowie erfrischende Variationen über «Wie schön leuchtet der Morgenstern» von Naji Hakim erklingen.

Das dritte Konzert (Sonntag, 17. September, 19.15 Uhr) bestreitet Emanuel Helg, der im Pastoralraum der Region Frauenfeld Orgel spielt. Für seinen Auftritt in Arbon hat er Musik von Bach sowie Mendelssohn-Bartholdy, Saint-Saëns und Boely, die sich alle von Bach inspirieren liessen.

Den Abschluss macht das japanisch-schweizerische Musikerehepaar Asako Kurita (Klavier) und Andreas Jud aus Lenzburg (Sonntag, 24. September, 19.15 Uhr). Die beiden werden Chopins fulminantes Klavierkonzert Nr. 1 in e-moll interpretieren. Auch hier wird die Orgel wieder den Orchesterpart übernehmen. Jud erhielt für sein Orgelspiel zahlreiche Preise und Auszeichnungen.

Alle wollen die Orgel in der Berglikirche bespielen

Ihn und die anderen Musiker für einen Auftritt zu gewinnen, sei nicht schwierig gewesen, sagt Menges. «Für alle ist es eine Freude, in Arbon aufzutreten, wo die grösste Orgel im Thurgau steht.» Menges bekommt mittlerweile sogar Anfragen von Organisten, die am internationalen Orgelfestival gerne in die Tasten greifen würden. (red)

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