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ARBON: Ball kommt vor dem Shuttle

Badminton steht im Schatten von Fussball und anderen Teamsportarten. Den Arbonern mangelt es vor allem an Mädchen. Am Samstag messen sich die Kids am traditionellen Turnier im Seeparksaal.
Ralf Rüthemann
Mädchen sind im Badminton-Training im Seeparksaal in der Minderheit. (Bild: Donato Caspari)

Mädchen sind im Badminton-Training im Seeparksaal in der Minderheit. (Bild: Donato Caspari)

Ralf Rüthemann

ralf.ruethemann@thurgauerzeitung.ch

Fussball, Handball, Unihockey. Viele Kinder entscheiden sich bereits im Alter von sechs bis acht Jahren für eine dieser Sportarten. Das stellt für Flavio Lang, Präsident des Badmintonclubs Arbon, und seine Kameraden eine Herausforderung dar: «Wenn die Kinder genug alt für Badminton sind, dann üben sie oft schon eine andere Sportart aus», sagt Lang. «Aber sie müssen bei uns halt einfach mindestens etwa acht Jahre alt sein. Davor sind sie einfach noch zu jung für den Badmintonsport.»

Dies macht es schwierig, Nachwuchsspieler für Badminton zu gewinnen. Besonders an Mädchen mangelt es dem Badmintonclub Arbon: «Momentan sind es nur zwei Mädchen von 28 Kindern und Jugendlichen», sagt Lang. Trotz allem seien 28 Junioren in Bezug zur gesamten Vereinsgrösse eine schöne Anzahl. Aktivmitglieder hat der Badmintonclub derzeit 44, 16 davon sind Frauen. Das Problem mit zu wenig Frauen haben die Arboner momentan nur auf Juniorenstufe. «Ich beobachte, dass Mädchen eher zu zweit im Training erscheinen, und dann leider auch wieder zusammen austreten», sagt Flavio Lang. «Ausserdem ist es in diesem Alter allenfalls etwas schwieriger, in einem Probetraining aufgenommen zu werden, wenn alle anderen Teilnehmer Jungs sind. Da sind wir Trainer dann etwas mehr gefordert. Dass wir selbst vier Männer sind und bis anhin leider keine Frau fürs Juniorentraining motivieren konnten, hat vielleicht auch noch einen Einfluss.»

Traditionelles Turnier steht vor der Tür

Für die Juniorinnen und Junioren des Badmintonclubs Arbon sowie auch für alle anderen jungen Spieler der Ostschweiz steht am kommenden Wochenende ein Highlight an: Das traditionelle Schülerturnier im Seeparksaal in Arbon, welches seit 1999 jedes Jahr einmal stattfindet. Am Montagnachmittag gingen bei Flavio Lang erst 52 Anmeldungen ein. «Ich gehe aber davon aus, dass noch einige dazukommen, denn ich habe von diversen Clubs erfahren, dass noch Anmeldungen nachgereicht werden.»

Zwei Mannschaften in der 4. Liga

Flavio Lang ist seit drei Jahren Präsident des Clubs, davor war er vier Jahre Vizepräsident. Der knapp 30-Jährige ist mit drei anderen Aktivmitgliedern zudem für die Junioren zuständig, und zweimal pro Woche trainiert er für sich selbst. Der Badmintonclub Arbon hat zwei Mannschaften, beide spielen in der 4. Liga. «Möglicherweise steigt aber eine Mannschaft auf», sagt Lang. Es steht jedoch nicht nur Leistung im Vordergrund: «Wir sind auch ein Plauschverein», sagt Lang.

In der Interclub-Meisterschaft müssen mindestens zwei Frauen pro Mannschaft mit insgesamt fünf Spielern antreten. Weiblicher Nachwuchs ist also auch bei den Aktiven gefragt. «Zur Zeit haben wir aber einige motivierte Spielerinnen, welche uns die komfortable Lage mit zwei Mannschaften inklusive jeweiligen Ersatzspielerinnen ermöglichen», sagt Flavio Lang.

Nationalligaspielerin trainiert Arboner

Professionelle weibliche Unterstützung erhalten die Arboner Aktivmitglieder etwa zweimal pro Monat: Die ehemalige Nationalligaspielerin Sabrina Inauen kommt nach Arbon ins Training. «Von ihr können wir viel profitieren», sagt Lang.

Hinweis

www.bcarbon.ch

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