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ARBON: Arboner Stadtrat will für über zweieinhalb Millionen den Stadtkern verschönern

Der Stadtrat beantragt dem Stadtparlament, 2,67 Millionen Franken für das Projekt "Lebensraum Altstadt" freizugeben. Mit verschiedenen gestalterischen Massnahmen und Tempo 20 soll der historische Stadtkern aufgewertet werden.
Visualisierung des Marktplatzes nach der Neugestaltung. Die Volksabstimmung ist im Herbst vorgesehen. (Bild: Max Eichenberger)

Visualisierung des Marktplatzes nach der Neugestaltung. Die Volksabstimmung ist im Herbst vorgesehen. (Bild: Max Eichenberger)

Eine Umsetzung bringe der Bevölkerung «vielfältigen Nutzen», betont der Stadtrat in seiner Botschaft an die Volksvertretung. An seiner Sitzung vom Montag hat der Stadtrat dem Projekt für den Neubau und die Aufwertung der Haupt- und Promenadenstrasse mit dem Gesamtkredit im Betrag von 2,67 Millionen Franken zugestimmt. In Frühjahr wird nun das Stadtparlament darüber beraten.

Begegnungszone als Kernstück des Projekts

Das Vorhaben, das im März 2016 «aus finanzpolitischen Gründen» sistiert woredn war und seit April 2017 wieder weiterverfolgt wird, schliesst an die Realisierung der Neuen Kantonsstrasse (NLK) zur Entlastung der Altstadt an. «Es gilt nun, den beruhigten Stadtkern siedlungsgerecht umzugestalten und dadurch aufzuwerten», so der Stadtrat. Damit werde die Vorgabe aus dem Agglomerationsprogramm St.Gallen/Arbon-Rorschacheingelöst. Entsprechend wird sich der Bund mit rund zwei Millionen Franken an den Projektkosten beteiligen. Das Projekt verfolgt das Ziel, «die Attraktivität des historischen Stadtkerns als Wohn-, Lebensund Arbeitsraum weiter zu steigern». Es baue auf den bestehenden Qualitäten der Altstadt auf. Ziel sei «die Schaffung eines kompakten und lebendigen Zentrums mit unterschiedlichen Teilbereichen zwischen Marktplatz, Storchenplatz und dem ZIK-Areal, flankiert von ruhigen Wohnräumen im Norden und Süden».

Mit den Gestaltungsmassnahmen soll laut Stadtrat die Dominanz des motorisierten Verkehrs zugunsten des Ortsbildes, der Aufenthalts- und Wohnqualität sowie der Sicherheit von Fussgänger und Velofahrer reduziert werden. Sowohl die Haupt- als auch die Promenadenstrasse sollen von Fassade zu Fassade ohne Niveauunterschiede gestaltet werden. Trottoirs und Fahrbahnen befinden sich künftig auf gleicher Ebene, höhenversetzte Randsteine als Abgrenzungen verschwinden. Dies hat zur Folge, dass die Flächen, teils mit hellem Asphalt, offener wirken.

Im Kern Tempo 20 – Einbahnverkehr Hauptstrasse

Die Hauptstrasse zwischen Obertor und Marktplatz, die künftig nur in Einbahnverkehrsrichtung vom Obertor in Richtung Marktplatz befahren werden kann, wird in eine Begegnungszone mit Tempo 20 umgewandelt. Gleiches gilt für die Gassen im Kern der Altstadt. In den peripheren Gebieten des Städtli hingegen gilt Tempo 30. Die im angekündigte Ausstellung zum Projekt im Stadthaus soll nun laut Stadtrat «zeitnah umgesetzt werden». Infos gibt es dann auch auf der städtischen Homepage. (red/me)

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