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ARBON: Akrobatik, Tauben, Pyramiden

Seit gestern stehen in der Stadt vier Pyramiden von Künstlern aus der Region. Sie weisen auf das 40-Jahr-Jubiläum des «Rigolo Swiss Nouveau Cirque» hin.
Elisabeth Gnehm hat die Pyramide im Schlosshof mit Tauben verziert. (Bild: Ralf Rüthemann)

Elisabeth Gnehm hat die Pyramide im Schlosshof mit Tauben verziert. (Bild: Ralf Rüthemann)

Er gehört zum Genre Nouveau Cirque und hat nicht viel mit einem konventionellen Zirkus zu tun: Der Rigolo Swiss Nouveau Cirque ist – von seiner Art her – vergleichbar mit dem weltberühmten Cirque du Soleil. Nächstes Jahr feiert das Unternehmen aus St. Gallen sein 40-jähriges Bestehen. Dazu haben sich die Verantwortlichen einiges einfallen lassen: 40 Pyramiden, versehen mit Werken von Künstlern aus der jeweiligen Region, werden in der ganzen Schweiz verteilt.

Das Markenzeichen von Rigolo

Vier davon sind gestern in Arbon montiert worden: eine auf der Wiese bei der Wunderbar, eine im Schlosshof, eine im Schlosspärkli und eine am Aussichtspunkt auf der Seepromenade. Die Künstler Stefan Kreier aus Eschlikon, Fri Freydl aus Lichtensteig, Elisabeth Gnehm aus Aadorf und Fritz Baak aus dem Rorschacherberg haben je eine Pyramide mit ihren Werken bestückt. Weshalb gerade Pyramiden? «Das ist das Markenzeichen vom Rigolo Swiss Nouveau Cirque», erklärt Lotti Speglitz, Assistentin der Geschäftsleitung.

Mädir Eugster, welcher zusammen mit Lena Roth Rigolo-Gründer und -Leiter ist, hatte die Idee mit den Pyramiden und hat auch ausgewählte Künstler aus der Region eingesetzt. So zum Beispiel Elisabeth Gnehm: «Ich bin schon lange Gönnerin von Rigolo. Vor drei Jahren an einer Vorstellung hat mich eine Darbietung mit dressierten Tauben total fasziniert. So bin ich auf die Idee für dieses Werk gekommen.» Ihre Pyramide steht im Schlosshof in Arbon.

Am Programm gefeilt für das Jubiläumsjahr

Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten greift der Rigolo Swiss Nouveau Cirque die Show «Wings» wieder auf. Die Publikumsreaktionen haben die Macher von «Wings» ermutigt und motiviert, am Programm zu ­feilen und es für die Jubiläumstournee zu optimieren. Die Protagonisten stehen im Zeitraum vom 16. November bis 17. Dezember insgesamt 20-mal in der Olma-Halle St. Gallen auf der Bühne. Danach, vom 26. bis 30. Dezember, finden weitere Vorstellungen in der Samsung-Hall in Zürich statt. Auch in Bern und Basel sind Vorführungen ­geplant, Einzelheiten dazu sind aber noch nicht bekannt. «Und die Show sollte auch europaweit, wenn nicht sogar weltweit, gezeigt werden», sagt Michael Hug, Presseverantwortlicher von Rigolo.

In Wings wird eine Geschichte mit einem roten Faden durch das ganze Programm erzählt. Dies ist ein typisches Merkmal des Genres Nouveau Cirque, dadurch grenzt man sich auch vom konventionellen Zirkus ab.

Ralf Rüthemann

ralf.ruethemann@thurgauerzeitung.ch

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