Apfelweg kommt gut an

Altnau feierte zwei Tage lang die Eröffnung des neuen Apfelweges. Nach dem offiziellen Festakt am 1. Mail lockte am Samstag das Bluescht-Fäscht.

Hana Mauder Wick
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Familie Bosshard auf dem Apfelweg, der sich in voller Blüte zeigt. (Bild: Hana Mauder Wick)

Familie Bosshard auf dem Apfelweg, der sich in voller Blüte zeigt. (Bild: Hana Mauder Wick)

ALTNAU. 24 neue Tafeln standen an Ort und Stelle. Die drei Routen «Lisi», «Emma» und «Fredi» lockten mit vollen Apfelblüten. Bratwürste und Öpfelchüechli dufteten um die Wette – nur das Wetter zeigte den Altnauern zu Anfang des Bluescht-Fäschtes die kalte Schulter. «Davon lassen wir uns nicht abschrecken», stellte Gemeinderätin Moni Brauchli klar. Und tatsächlich: Kaum stahlen sich am Samstag die ersten Sonnenstrahlen durch die Wolken, füllte sich die neue Altnauer Tourismus-Attraktion mit Leben.

Bauern erklären Obstbau

«Wir erkunden den roten Lisi-Weg», erzählten beispielsweise Tanja und Martin Bosshard. Im Kinderwagen schoben sie die 15 Monate alte Alena vor sich her. «Wir haben viel Interessantes über den Obstbau erfahren. Die Bauern nehmen sich geduldig Zeit für uns», lobte Martin Bosshard. Zwölf betreute Posten boten den Apfelweg-Entdeckern Rast, Kost, Information und Wettbewerbe. Vom Nutzen der Regenwürmer, dem Komfort eines Bienen-Hotels oder der Wahl der richtigen Sorte: Der Apfelweg präsentierte sich als ein Erlebnis, das den Obstbau auf Augenhöhe näher bringt.

Auftakt mit prominenten Gästen

Der Festakt am Freitag wurde wetterbedingt unter das Scheunendach des Feierlenhofes verlegt. Prominente Gäste wie Regierungsrat Kaspar Schläpfer, Thurgau-Tourismus-Geschäftsführer Rolf Müller und Roman Barbitta, Leiter der Altnauer TKB-Geschäftsstelle, gratulierten den Altnauern zum Apfelweg. Gemeindeammann Beat Pretali lobte das grosse Engagement von Projektleiterin Moni Brauchli, die alle inspiriert und auf Trab gehalten habe. Flankiert wurde der Festakt von Apfelkönigin Monika Ausderau sowie TKB-Maskottchen Carlo Bär.

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