Anpassungen in Lengwil und Langrickenbach

Drucken
Teilen

Im OLS-Abschnitt Lengwil/Dettighofen ist die östliche Überdeckung deutlich kürzer geworden, als man es noch 2011 vorgesehen hatte. Das habe technische Ursachen, erklärt Kantonsingenieur Andy Heller. Wegen drei Bachquerungen, die hochwassersicher gestaltet werden müssen, seien die Möglichkeiten stark eingeschränkt. Für Matthias Rutishauser, Lengwiler Gemeinderat und Präsident des Vereins zum Schutz von Kulturland in ländlichen Gebieten, ist das ein Wortbruch des Kantons. Die Tunnel seien bei der Abstimmung versprochen worden. Er vermutet, dass der Kanton bei der OLS Kosten sparen müsse, weil die BTS teurer geworden sei. Das lässt Heller nicht gelten. «Die Strassen werden unterschiedlich finanziert. Es geht uns einzig um die beste Lösung. Die OLS liegt immer noch im Kostenrahmen von 220 Millionen Franken mit einer Genauigkeit von +/- 25 Prozent». Missmutig ist auch Langrickenbach. Gemeinsame Vorschläge mit Lengwil zur Linienführung seien nicht berücksichtigt worden. Beide Behörden seien enttäuscht, schreibt Gemeindepräsidentin Fabienne Schnyder. Auch mache man sich Sorgen über die Linie Rutishausen-Oberaach. Es drohe ein gewaltiger Kulturlandverlust. (ubr)