«Anlass wäre ganz versumpft»

ROMANSHORN. Urs Köppel, Chef der Romanshorner Bodensee-Frösche, begrüsst die Absage des Narrenabends. Er findet, dass der Anlass zu wenig unterhaltsam ist und grundlegend überdacht werden muss.

Daniel Walt
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«Legen Wert auf ein gewisses Niveau»: Urs Köppel, Bodensee-Frosch. (Archivbild: Daniel Walt)

«Legen Wert auf ein gewisses Niveau»: Urs Köppel, Bodensee-Frosch. (Archivbild: Daniel Walt)

Der Romanshorner Narrenabend fällt dieses Jahr ins Wasser. Dies unter anderem, weil die Bodensee-Frösche keine Lust mehr haben, am Narrenabend in seiner bisherigen Form mitzumachen. Urs Köppel, oberster Bodensee-Frosch, verteidigt die Haltung seiner Kollegen. «Wir Frösche finden, dass der Narrenabend zu wenig unterhaltsam ist», sagt Köppel im Gespräch mit unserer Zeitung.

Dass die Organisatoren entschieden, den Narrenabend abzusagen, nachdem die Bodensee-Frösche eine Pause anregten, begrüsst Köppel. Er kann sich eine Durchführung des Anlasses ohne Beteiligung der Frösche nämlich nicht vorstellen: «Da hätten Salz und Pfeffer in der Suppe gefehlt, und der Anlass wäre ganz versumpft.»

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