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Anita Fahrni tauscht sich aus mit der Mongolei

WIGOLTINGEN. Netzwerke spinnen zwischen Ost und West – unter dieses Motto hat Anita Fahrni, ehemalige Kantonsrätin, ihre Lebenserfahrungen gestellt, über die sie am letzten Frauengipfel in Wigoltingen erzählt hat.

WIGOLTINGEN. Netzwerke spinnen zwischen Ost und West – unter dieses Motto hat Anita Fahrni, ehemalige Kantonsrätin, ihre Lebenserfahrungen gestellt, über die sie am letzten Frauengipfel in Wigoltingen erzählt hat. Das offene Haus, das ihre Eltern geführt hätten, habe sie geprägt, stellte sie gleich zu Beginn fest. Immer hätten Besucher von irgendwoher bei ihnen gelebt, und selber hätten sie einige Monate in Europa verbracht, so dass sie schon früh gelernt habe, mit fremden Menschen umzugehen.

Schweizer Lehrer fern im Osten

Ihr bekanntestes Projekt ist derzeit sicher das Projekt «Austausch mit der Mongolei». Begonnen hatte es vor mehr als 15 Jahren mit einer Reise in die Mongolei. Nach der Rückkehr in die Schweiz habe sie mit dem Sammeln von Büchern und Schulinventar begonnen, das in der Mongolei höchst willkommen war. Dann wurde der Wunsch nach muttersprachigen Deutsch- und Englischlehrern an sie herangetragen. Daraus ist dann ein Austauschprogramm entstanden. Inzwischen haben viele junge Lehrerinnen aus der Schweiz einige Zeit in der Mongolei unterrichtet, umgekehrt hatten insgesamt 80 mongolische Studentinnen die Gelegenheit, für ein Jahr bei Schweizer Gasteltern zu leben und hier Schulen zu besuchen. (red.)

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