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AMRISWIL/BISCHOFSZELL: Mehr als Pflästerli brauchte es nicht

Dank des Augusts fiel die Saisonbilanz der Badi Bischofszell gut aus. Auch die Schwimmbadgenossenschaft Amriswil war froh um den warmen Spätsommer.
Viola Stäheli
Die Sommertage in der Badi Amriswil sind gezählt. Nun stehen Unterhaltsarbeiten an. (Bild: Andrea Stalder)

Die Sommertage in der Badi Amriswil sind gezählt. Nun stehen Unterhaltsarbeiten an. (Bild: Andrea Stalder)

AMRISWIL/BISCHOFSZELL. Der Sommer ist vorbei, und die Schwimmbäder von Amriswil und Bischofszell ziehen Bilanz:

«Erst wenn sich die Sonne drei Tage am Stück zeigt, kommen die Leute in die Badi», sagt Ruedi Bärlocher, Präsident der Schwimmbadgenossenschaft Amriswil. Diesen Sommer war das nicht allzu häufig der Fall, die Betreiber rechneten bereits mit einer schlechten Saison.

Der Spätsommer entpuppte sich dann aber mit seinen schönen und warmen Tagen als Überraschung. «Die späten Sonnentage haben die Saison gerettet», meint Bärlocher. Zwar sei die Besucherzahl mit rund 45 000 Gästen kein Rekord für die Badi Amriswil, aber immer noch akzeptabel. «Glücklicherweise hatten wir auch dieses Jahr keine Unfälle, die mehr als ein Pflästerli gebraucht hätten», zeigt sich Bärlocher erleichtert. Bevor man sich bereits auf die nächsten Sommertage freuen kann, muss das Schwimmbad Amriswil erst wintertauglich gemacht werden.

Morscher Sandkasten wird erneuert

So wird der bestehende Sandkasten ersetzt, da dieser morsch ist. Ausserdem werden die Wege mit neuen Pflastersteinen versehen. «Im Winter wird das ganze Schwimmbad wieder hergerichtet, und allfällige Schäden werden repariert», erklärt Bärlocher. Dazu gehören auch Reinigungsarbeiten, wie beispielsweise die Leerung der Rohre. Die Schwimmbäder bleiben aber bis im Frühling mit Wasser gefüllt. «Würde das Wasser jetzt abgelassen werden, hätten wir ein Problem mit dem Frost», sagt Ruedi Bärlocher. Alles in allem sind zwei bis drei Leute anderthalb Monate mit den Unterhaltsarbeiten beschäftigt. Schliesslich will alles für die Wasserratten im kommenden Sommer wieder bereitstehen.

Noch positiver als die Bilanz des Amriswiler Schwimmbads ist jene der Badi Bischofszell. «Mit insgesamt knapp 23 000 Gästen fiel die diesjährige Saison sogar leicht überdurchschnittlich aus», freut sich Roger Mauchle, Betriebsleiter der Badi Bischofszell.

1200 Gäste waren der Rekord

Der Start in die Saison verlief nicht glücklich. Wie auch in Amriswil, war es zu nass und zu kalt. Ab Mitte Juni gingen die Zahlen dann aber in die Höhe. Vor allem der August sei mit seinen warmen Tagen ein richtiger Kassenschlager gewesen. «Der Spitzentag war allerdings im Juli mit 1200 Gästen», erinnert sich Mauchle.

Glücklicherweise gab es in dieser Badesaison auch in Bischofszell keine grösseren Unfälle, welche die positive Bilanz trüben würden. Auch hier reichte ein Griff in die Notfallapotheke.

In der Bischofszeller Badi stehen nun ebenfalls Unterhaltsarbeiten an. «Einen grossen Teil der Anlage haben wir bereits wintertauglich gemacht», sagt Mauchle. So stehen nur noch einige Technikrevisionen an. Den grössten Arbeitsaufwand auf dem Badi-Areal stellen die Gartenarbeiten dar. Diese sind aber für dieses Jahr bereits abgeschlossen.

Nach einem Monat an Unterhaltsarbeiten steht nun schon bald die Pause an: Von Ende November bis im Frühling fällt das Schwimmbad in den Winterschlaf. Roger Mauchle und auch Ruedi Bärlocher schauen bereits schon voraus und hoffen, dass der kommende Sommer wieder viele warme Tage mit sich bringt.

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