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AMRISWIL: Werken mit Tieren und Traktoren

In der Bauernhofspielgruppe auf dem Hof von Silvia und Rolf Thalmann in Amriswil fühlen sich die Kinder wohl. Neben den gemeinsamen Aktivitäten in der Gruppe haben sie viel Raum dafür, Natur und Tiere selbst zu entdecken.
Maya Mussilier
Bei der Stallarbeit helfen die Spielgruppenkinder gerne mit. Das Füttern der Kühe ist eine begehrte Tätigkeit. (Bild: Donato Caspari)

Bei der Stallarbeit helfen die Spielgruppenkinder gerne mit. Das Füttern der Kühe ist eine begehrte Tätigkeit. (Bild: Donato Caspari)

AMRISWIL. Noch stehen die Mütter und Väter mit ihren Kindern im Kreis und singen lautstark mit. Doch kurz darauf ist das Eingangstor geschlossen und die Kinder sitzen auf Strohballen um den grossen Tisch. Jetzt ist Zeit, um wichtige Dinge kurz zu besprechen. Silvia Thalmann fragt nach der aktuellen Jahreszeit, und sofort kommt es aus der Runde: «Es ist Frühling, jetzt blühen bald wieder die Blumen.» In den Wald soll es später noch gehen. So vieles gibt es gerade im Frühling zu entdecken, wenn die ersten Pflanzen ihre Köpfchen strecken.

Der Trockensand ist der Renner

Zuerst dürfen die Kinder nach Lust und Laune spielen. An diesem Morgen zusätzlich betreut durch Rita Tschirren. Einige Buben machen sich schnurstracks auf den Weg zu den Spielzeugtraktoren, die anderen Kinder haben den gedeckten Sandplatz in Beschlag genommen. «Der Trockensand ist für viele Kinder der Renner», weiss Rolf Thalmann zu berichten. Wenn er Zeit hat, ist er auch oft dabei, wenn die Spielgruppenkinder auf dem Hof sind. «Auf einem Bauernhof werden enorm viele Interessen geweckt», sagt Rolf Thalmann. Das bestätigt auch Nadine Dudli, Präsidentin der Spielgruppe Amriswil. «Die Bauernhof-Spielgruppe ist aus unserem Angebot nicht mehr wegzudenken», sagt sie. «Diese Gruppen sind immer zuerst ausgebucht. Wir hatten die Plätze in den vier Gruppen auf dem Hof von Thalmanns innert einer Woche vergeben.»

Nicht mehr wegzudenken wäre die Bauernhofspielgruppe auch für Silvia Thalmann. «Ich habe einfach so extrem viel Freude an den Kindern, und unser Hof bietet die besten Voraussetzungen: Die Lage ist etwas weg von der Strasse, wie haben viele Hofflächen zur Verfügung, eine vielfältige Tierwelt und gleich hinter dem Haus einen Wald, wo die Kinder die Natur entdecken können.» Neben den Spielgruppenkindern kommen manchmal auch Kindergärten oder Schulklassen auf den Hof, wenn sie ein entsprechendes Thema durchnehmen.

Interessen sind verschieden

Auch wenn es etwas klischeehaft wirkt: Silvia Thalmann bestätigt, dass die Interessen der Mädchen und Buben tatsächlich etwas auseinandergehen. «Die Buben finden alles mit Technik und Maschinen besonders interessant, die Mädchen sind gerne bei den Tieren. Wo möglich werden die Kinder in die Hofarbeiten einbezogen. So helfen sie schon mal dabei Äpfel aufzulesen und zu mosten oder Salat zu ernten.

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