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AMRISWIL: «Weiterhin für alle erschwinglich»

Das Kinderhaus Floh hat seit Anfang April neue, flexiblere Strukturen. Zudem sind die Preise für die Kinderbetreuung gestiegen.

Viele Jahre galten altersdurchmischte Gruppen als ideales Betreuungsmodell. An diesem Modell halten die Verantwortlichen des Kinderhauses Floh fest, bieten neu aber auch altersspezifische Gruppen an. «In den gemischten Gruppen sind maximal zwei Babys möglich. Mit der neuen Baby-Gruppe können wir mehr Kleinkinder aufnehmen und so der Nachfrage entsprechen», erklärt Kathrin Strasser, Leiterin des Kinderhauses Floh.

Qualitätssicherung durch «elmar» und «BULG»

Die zweite neue Gruppe, jene für Kindergärtler, ist vor allem auf die Erkenntnis zurückzuführen, dass Kinder in diesem Alter den Umgang mit Gleichaltrigen benötigen, um in ihrer Entwicklung voranzukommen. Ohne die Kinder zu «verschulen», werde von einer Kindertagesstätte heute weit mehr erwartet als nur das Hüten, weiss Richard Hungerbühler, zuständiger Stadtrat und Präsident der Betriebskommission. «Die Eltern wollen einen Mehrwert, wenn sie ihre Kinder in unsere Obhut geben. Diese sollen gefördert werden und täglich etwas dazulernen.»

Das Floh legt mehr denn je Wert auf Qualität. So orientiert sich das Kinderhaus an «elmar», dem neuen dualen Bildungskonzept für Schweizer Kitas. Dieses setzt einerseits auf aktives Lernen in Gruppen und andererseits auf die individuelle Entwicklungsbegleitung jedes Kindes.

Ebenfalls zur Qualitätssicherung hat sich das Kinderhaus Floh dem Beobachtungs- und Dokumentationsinstrument BULG («Bildungs- und Lerngeschichten») des «Marie Meierhofer Instituts für das Kind» verschrieben. Kindliche Fähigkeiten und Lernfortschritte werden hier schriftlich festgehalten und die Kinder in ihren Stärken begleitet. Die Eltern erhalten durch die Lerngeschichte und das vom Kind aktiv mitgestaltete Portfolio Auskunft über die aktuellen Lernprozesse.

Für das gesamte Floh-Team bedeutet dies eine mehrtägige Weiterbildung, wobei die Roger Federer Foundation für 80 Prozent der Weiterbildungskosten aufkommt. Die Verantwortlichen sind stolz, als bisher einzige Kindertagesstätte im Thurgau in dieses Förderprogramm aufgenommen worden zu sein.

«Massvolle» Tariferhöhung seit diesem Monat

Das Floh ist als Verein organisiert und nicht auf Gewinn aus. Dennoch wurden die Preise angehoben. «Wir haben die Tarife im vergangenen Jahr minutiös überprüft und eine massvolle Erhöhung ab April beschlossen», sagt Richard Hungerbühler. Im Vergleich mit umliegenden Kitas lag das Floh preislich im unteren Fünftel, neu befindet es sich im Mittelfeld. Die Tarife sind weiterhin einkommensabhängig gestaltet. «Es ist nach wie vor unser Auftrag, dass das Floh für alle erschwinglich sein soll.» (red)

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