AMRISWIL: Wandernacht im Wetterglück

Nach der langen Schlechtwetterphase klarte der Himmel rechtzeitig auf und bescherte den Teilnehmenden der Vollmondwanderung einen schönen Abend.

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Die wandernden Frauen und Männer lassen sich von den Geschichten in Bann ziehen. (Bild: pd)

Die wandernden Frauen und Männer lassen sich von den Geschichten in Bann ziehen. (Bild: pd)

AMRISWIL. Nach einem verregneten Samstagnachmittag durften die Verantwortlichen des Verkehrsvereins Amriswil gegen Abend doch noch aufatmen. Zur elften Vollmondwanderung finden sich schliesslich rund hundert Personen bei der Klinglerhütte ein. Die zahlreichen Kinder sind vom Angebot und den Aktivitäten der Pfadi Leuefels begeistert, während 60 Wanderlustige – aufgeteilt in mehrere Gruppen – zur vier Kilometer langen Wanderung starteten.

Unterwegs haben die Teilnehmer die Gelegenheit, mehr über den Burgstock und seine Bewohner zu erfahren. «Das wenige Fundmaterial legt den Schluss nahe, dass die Burg nicht permanent bewohnt war, sondern nur während Gefahrenzeiten aufgesucht wurde», sagt Vreni Aepli vom Ortsmuseum-Team.

Mit Aquarien unterwegs

Bei der Weiherhütte zieht der kantonale Fischereiaufseher, Markus Zellweger, die Wanderer in seinen Bann. Mit dabei: Zwei Aquarien mit einem zehn Zentimeter grossen Stichling sowie zwei Edelkrebsen. «Edelkrebse sind die Gesundheitspolizei in einem Bach. Sie sind ein Indikator dafür, dass das Ökosystem funktioniert. Die Stichlinge hingegen sind eine Plage! Sie reduzieren den Felchenbestand im Bodensee, weil sie den Speisefischen die Nahrung wegfressen», erklärt Zellweger.

Abschluss mit Suppe

Bei Einbruch der Dunkelheit geht es zurück zur Klinglerhütte. Dort verwöhnt der Verkehrsverein die Ankommenden mit Würsten vom Grill, Selbstgebackenem und Getränken. Der Anlass findet mit der traditionellen Sternschnuppensuppe einen gemütlichen Abschluss. (red.)