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AMRISWIL: Viel Geld in der Kanalisation

Im Frühjahr zog die Georges Bleiker AG von Hefenhofen an die Arbonerstrasse. Standortleiter Bruno Meier schaut auf die ersten drei Monate am neuen Ort zurück und erzählt von den Vorteilen, welche dieser bietet.
Manuel Nagel
Bruno Meier ist stolz auf den neuen Bagger, der am neuen Standort Abfall sortiert. (Bild: Manuel Nagel)

Bruno Meier ist stolz auf den neuen Bagger, der am neuen Standort Abfall sortiert. (Bild: Manuel Nagel)

Manuel Nagel

manuel.nagel

@thurgauerzeitung.ch

«Wir sind nun Amriswiler», sagt Bruno Meier. Der Standortleiter der Georges Bleiker AG schaut auf eine bewegte Zeit zurück. Die Entsorgungsfirma zog von ihrem alten Standort beim RAZ Hefenhofen an die Arbonerstrasse 100, wo früher der Fahrzeugbauer Krapf beheimatet war.

Die neue Adresse betrachtet Meier auch als einen wesentlichen Vorteil des Umzugs. «Es ist wohl die meist befahrene Kantonsstrasse. Die Wiedererkennung an diesem Standort ist genial. Das war mit ein Grund, weshalb wir hierher wollten», sagt Meier. Für den Betrieb noch wichtiger ist die Tatsache, dass die Mitarbeiter nun dreimal mehr Platz haben als in Hefenhofen. Das mache die Sortierung des Abfalls einfacher. «Und zudem können wir alles unter Dach machen. Gerade bei Schlechtwetter, im kalten Winter oder im heissen Sommer ist das für unsere Angestellten viel angenehmer.»

«Es hat genug Futter für uns alle»

Durch den gewonnenen Platz können nun Gewerbebetriebe auch direkt anliefern, was am alten Standort aufgrund der Platzverhältnisse weder erwünscht noch möglich war. Es sei schon einige Male vorgekommen, dass jemand aufs Gelände gefahren sei und gefragt haben, ob man hier entsorgen könne. Man habe das bisher nicht gross beworben, sagt Bruno Meier. «Wir kaufen aber gerne Metall und nehmen Sondermüll entgegen. Deswegen haben wir auch eine 60-Tonnen-Fahrzeugwaage eingebaut.» All dies werde man den Kunden und der Öffentlichkeit am kommenden Samstag an einem «Tag der offenen Tür» (siehe Kasten) auch demonstrieren.

Man fühle sich jedenfalls schon «superwohl» hier, so Meier. Die Stadt sei sehr zuvorkommend und froh, an diesem Standort wieder einen Betrieb zu haben.

«Es hat natürlich bereits Entsorger in Amriswil», ist sich Meier der Mitbewerber bewusst. Fakt sei aber, dass jeder ein wenig andere Sachen mache. Die Muldenzentrale sei ein grosser Entsorger, spezialisiert auf Baustellen- und Gesamtentsorgung. Hinzu kämen die Familie Huber wie auch das RAZ und die Stadt, wo vor allem Private entsorgen würden. «Unsere Kernkompetenz ist die Metall-, Schrott- und Sondermüllentsorgung in der ganzen Ostschweiz. Wir sind sehr gut eingerichtet zur Sortierung und Entgegennahme und Lagerung von Sondermüll. Deshalb kommen wir auch alle gut aneinander vorbei. Wir Entsorger haben untereinander ein gutes Einvernehmen. Es hat auch genug Futter für alle», sagt Bruno Meier.

Nichts kann ins Grundwasser gelangen

Für die Lagerung gefährlicher Abfallstoffe am neuen Standort musste die Firma diverse Auflagen bezüglich Boden, Brandschutz und Löschwasserrückhalt erfüllen. Alle Abläufe mussten für den Fall einer Havarie kontrolliert verschlossen werden. In die Kanalisationserneuerung habe man über 200000 Franken gesteckt, verrät Meier. «Dadurch sind wir hier sicher unterwegs. Nichts könnte ins Grundwasser, in die Kanalisation oder in den Bach nebenan gehen.»

Die Vorschriften sind strikt. Beim Amt für Umwelt muss der Betrieb wir für jedes Kilo Sondermüll, welches reinkommt, einen Beleg haben, dass es auch ordnungsgemäss entsorgt wurde. «Bei uns kann nichts plötzlich und einfach so verschwinden», stellt Bruno Meier klar.

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