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AMRISWIL: Standort Ost birgt Vorteile

An der Versammlung der Evangelischen Kirchgemeinde informierte Otto Seger über den Stand des Projekts Kirchenzentrum. Ende Juni wird die Studie vorliegen.
Rita Kohn
Im Westen der Kirche müssten Liegenschaften für das neue Kirchenzentrum weichen, das Ostgrundstück ist nicht überbaut. (Bild: Manuel Nagel)

Im Westen der Kirche müssten Liegenschaften für das neue Kirchenzentrum weichen, das Ostgrundstück ist nicht überbaut. (Bild: Manuel Nagel)

Rita Kohn

rita.kohn@thurgauerzeitung.ch

Die evangelische Kirche will bauen. Ein neues Kirchenzentrum in unmittelbarer Nachbarschaft zur Kirche soll die bisher dezentrale Struktur vereinfachen und Raum für ein aktives kirchliches Leben bieten. Dafür braucht es Platz. Wenn Behördenmitglied Otto Seger vom Kirchenzentrum spricht, redet er derzeit von einem Bau mit Saal, Sitzungszimmern, Büroräumen Zubereitungsküche, Sanitäreinrichtungen, Andachtsraum und Tiefgarage. Das wird einen stattlichen Baukörper ergeben. Dieser darf, obwohl in unmittelbarer Nähe, die Kirche nicht verdecken.

In den letzten Monaten hat die Kirchbehörde sich Gedanken zu zwei Standorten gemacht. In Frage käme zum einen das unbebaute Grundstück östlich der Kirche, zum anderen westlich, wo heute das alte Messmerhaus sowie zwei Häuser in Fremdbesitz stehen. Obwohl noch kein Standortentscheid gefallen ist, zeichnet sich eine Priorisierung des Standorts Ost ab. Hier könnten Synergien mit dem Friedhof genutzt werden. Der überkonfessionelle Andachtsraum könnte als Ersatz des bisherigen Toilettenhäuschens auf dem Friedhof eine Verbindung schaffen. Da wäre es unter Umständen möglich, die Stadt ins Boot zu holen, stellt Otto Seger in Aussicht.

Im Sommer über einen Wettbewerb entscheiden

Bis Ende Juni soll die Studie abgeschlossen sein und als Grundlage dafür dienen können, die finanziellen Folgen abzuschätzen und über einen Kredit für einen Architekturwettbewerb zu entscheiden. Bis dann wird sich auch zeigen, ob die Behörde tatsächlich den Standort Ost bevorzugt. Würde sie auf den Standort West setzen, müsste sie zwei Liegenschaften kaufen und unter Umständen das neurenovierte Pfarrhaus opfern. «Damit gingen Investitionen verloren», macht Seger deutlich.

Klar ist, dass auch das Raumprogramm nochmals überdacht werden muss. «Wir werden uns etwa überlegen, ob wir wirklich einen Saal mit Bühne brauchen», sagt Seger. Allerdings soll die Kirche durch das neue Zentrum in der Lage sein, auf die bisherigen Lösungen zu verzichten. Was mit den derzeit für das kirchliche Leben genutzten Liegenschaften geschehen wird, ist noch nicht festgelegt. Konkret geht es um das Kirchgemeindehaus an der Romanshornerstrasse sowie um das alte Pfarrhaus an der Bahnhofstrasse. Denkbar wäre laut Seger, dass die Liegenschaften verkauft würden. In Frage kommt aber auch eine Umnutzung. «Da es zwei Liegenschaften sind, kann es sein, dass sowohl als auch zum Zuge kommen.»

Zur Diskussion steht auch die Parität in Sommeri. Laut Kirchenpräsidentin Claudia Schindler wird es im April zu einer Information kommen, wie es mit der Parität weitergehen sollen. Evangelisch-Amriswil möchte die Parität beenden, doch wird das noch einige Abklärungen nach sich ziehen.

Montag, 23. April, 20 Uhr, Bildungsstätte Sommeri: Informationen über die Parität. Sonntag, 24. Juni, im Anschluss an den Gottesdienst: Information über das Kirchenzentrum

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