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AMRISWIL: Stadtrat bewilligt mehr Geld

Nun geht es vorwärts in Sachen Garderobengebäude auf dem Sportplatz Tellenfeld. Die Kosten sind durch verschiedene Anpassungen gesunken, ein Zusatzkredit ermöglicht die Finanzierung.
Rita Kohn
Die äussere Erscheinung des Garderobengebäudes wird auch nach der Überarbeitung des Projektes ähnlich aussehen. (Bild: PD)

Die äussere Erscheinung des Garderobengebäudes wird auch nach der Überarbeitung des Projektes ähnlich aussehen. (Bild: PD)

Rita Kohn

rita.kohn@thurgauerzeitung.ch

Es war ein langer Weg, doch nun scheinen die letzten Hürden genommen: Mit dem Bau des Garderobengebäudes auf dem Sportplatz Tellenfeld kann voraussichtlich noch diesen Sommer begonnen werden. Möglich gemacht hat das der vom Stadtrat bewilligte Zusatzkredit von zehn Prozent. Damit stehen für den Bau des Gebäudes 1,65 Millionen Franken zur Verfügung.

Zur Erinnerung: Die Stimmberechtigten hatten im Juni 2016 einen Kredit von 1,5 Millionen Franken für den Bau eines Garderobengebäudes beim Westplatz auf dem Tellenfeld bewilligt. Damit sollte dem derzeit akuten Notstand in Sachen Garderoben ein Ende bereitet werden. Doch das Projekt der roosarchitekten GmbH, die als Sieger aus einem Wettbewerb hervorgegangen waren, hatte es in sich. Die Detailplanung ergab, dass der vorgesehene Kreditrahmen von 1,5 Millionen Franken bei Weitem nicht ausreicht, um das Gebäude wie geplant zu verwirklichen.

Rollstuhlgängigkeit bereitet Sorgen

Zusätzlich bereitete den Verantwortlichen die Rollstuhlgängigkeit des Gebäudes Sorgen. Die Architekten waren von einer vollständigen Rollstuhlgängigkeit im Erdgeschoss ausgegangen, das Gesetz verlangt jedoch, dass das ganze Gebäude rollstuhlgängig sein muss. Dadurch wurden mehrere Anpassungen notwendig, die ebenfalls zu Buche schlagen würden. Aufgrund dieser Schwierigkeiten stoppte der Stadtrat das Projekt ab, die Baukommission unter dem Präsidium von Stefan Koster suchte nach Auswegen.

«Wir haben in den vergangenen Monaten jeden Franken hinterfragt», sagt Stefan Koster. Daraus resultierten verschiedene Vereinfachungen. Insbesondere im Bereich der Haus- und Wärmetechnik konnten Einsparungen gemacht worden, ohne den Minergie-Standard aufzugeben. Es wird gegenüber dem ursprünglichen Projekt auch eine leichte Reduktion des Gebäudevolumens geben. Die Toiletten-Anlagen im Aussenbereich wurde ins Gebäudeinnere verlegt, was zu Lasten der Schiedsrichter-Garderoben geht. Es werden nur noch zwei statt der geplanten drei Schiedsrichter-Garderoben zur Verfügung stehen. Das sei jedoch verkraftbar, findet Stadtrat Stefan Koster.

Durch diese Massnahmen hat sich das Bauvolumen auf die Summe reduziert, die von den Stimmberechtigten gutgeheissen wurde plus dem in der Kompetenz des Stadtrats liegenden Zusatzkredit, was nun grünes Licht für das Garderobengebäude bedeutet.

Die Baukommission geht von einer Bauzeit für das Garderobengebäude von einem guten Jahr aus. So könnte das neue Gebäude im Sommer 2019 gleichzeitig mit der neuen Sporthalle bereitstehen, wenn die Bauarbeiten, wie nun geplant, in diesem Sommer aufgenommen werden können.

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