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AMRISWIL: Sieben junge Männer definieren Blasmusik neu

Der Verein Kulturforum engagierte zum Jahresauftakt das hochkarätige Bläserensemble Federspiel. Es bot Musikgenuss aus Spontanität, Humor und Spielfreude.
Die österreichische Formation auf der Kulturforum-Bühne. (Bild: Ramona Riedener)

Die österreichische Formation auf der Kulturforum-Bühne. (Bild: Ramona Riedener)

Das siebenköpfige Ensemble Federspiel aus Österreich hat Blasmusik neu definiert. Musikalisches Können, jugendlicher Charme und kreative Spontanität vereinen sich mit einer gewaltigen Spielfreudigkeit. Mit viel Humor und feiner Ironie kombinieren die jungen Musiker heimische Volksmusik, weltmusikalische Elemente und zeitgenössische Kompositionen. Das Ensemble wurde 2004 in Krems von sieben Studenten der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und des Konservatoriums Wien gegründet. Der Älteste von den Musikern war damals gerade 16 geworden. Wichtige Impulse bekamen die Jugendlichen von Rudi Pietsch, der lebenden Legende der österreichischen Volksmusik. Er hat das Ensemble am Anfang unter seine Fittiche genommen. Volksmusik aus Österreich, seinen Nachbarländern und darüber hinaus, ist der Ausgangspunkt ihres Repertoires. Die Musiker bearbeiten die Melodien, improvisieren und lassen sie in ihrem ganz speziellen Sound neu erklingen. Federspiels Signatur ist, neben Eigenkompositionen mit Pop-Elementen auch Arrangements von Walzern, Polkas, Märschen und Csárdás. Lateinamerikanische Einflüsse brachte der in Mexiko geborene Trompeter Ayac Iuan Jimenez-Salvador in die Gruppe ein.

Auszeichnungen und Musikpreise

Zwölf Jahre nach der Gründung der Band präsentierte Federspiel mit «Smaragd» ihr viertes Album und neues Programm. Mit dem Album gewann das Ensemble letztes Jahr den Preis der deutschen Schallplattenkritik Bestenliste. Zuhause sind die jungen Blasmusiker inzwischen auf grossen und kleinen Bühnen rund um den Erdball. Sie sind gerngesehene Gäste bei Radio und Fernsehen. Spektakulär ist ihr Album «Unerhöhrt Bumm». Es wurde an eher unüblichen Orten aufgenommen, wie etwa in einer Velowerkstatt, am Arbeitsplatz bei einem Instrumentenbauer und in einem Wohnzimmer. Das Album wurde im August 2012 mit dem Ö1 Pasticcio-Preis ausgezeichnet. Eine weitere Auszeichnung bekam die Gruppe im Jahr 2011, als sie den Publikumspreis bei der Austrian World Music Awards gewann. Vier Jahre später waren sie die Gewinner des Hauptpreises.Die nächste Gelegenheit, Federspiel in der Nähe live zu erleben, gibt es am 21. September in der Tonhalle Wil.

Ramona Riedener

amriswil@thurgauerzeitung.ch

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