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AMRISWIL: Sie musizieren kriminell gut

Schurken nennt Goran Kovacevic sein Ensemble, das morgen im Kulturforum auftritt. Der virtuose Akkordeonspieler verrät, wie es zum ungewöhnlichen Namen kam.
Goran Kovacevic (Akkordeon) mit den Schurken Martin Schelling (Klarinette), Martin Deuring (Kontrabass) und Stefan Dünser (Trompete). (Bild: PD)

Goran Kovacevic (Akkordeon) mit den Schurken Martin Schelling (Klarinette), Martin Deuring (Kontrabass) und Stefan Dünser (Trompete). (Bild: PD)

KKL Luzern, Elbphilharmonie Hamburg, Bregenzer Festspiele, Philharmonie Luxemburg – die Spielorte der Schurken zeigen, dass hier vier absolute Spitzenmusiker am Werk sind. Und dieses Quartett spielt morgen Abend um 20.15 Uhr im Kulturforum.

Es sei ein inszeniertes Konzert, bei dem die Musik in eine Geschichte verpackt wird, sagt Goran Kovacevic. Er und seine drei Mitschurken treffen als vier unterschiedliche Charaktere ­zusammen und müssen ein Konzertprogramm auf die Beine stellen. Dabei wollen sie nichts weniger als die schönste Musik der Welt finden und spielen.

Vielfältiges Programm für jeden Geschmack

Der gebürtige Schaffhauser Kovacevic, der am Konservatorium in Feldkirch unterrichtet, lernte seine drei Vorarlberger Kollegen beim Symphonieorchester Vorarlberg kennen. Vor 14 Jahren fanden die vier Profimusiker zusammen. Dabei entstand auch der Name Die Schurken. Damals habe in der Weltpolitik der Begriff Schurkenstaaten die Runde gemacht, und irgendwie sei das hängen geblieben. «Wir sind aber liebe Schurken», sagt Kovacevic lachend, «eher vier Schlitzohren oder Schlawiner.»

Akkordeonspieler Kovacevic hat zwar seine Wurzeln in Serbien, doch Balkanmusik spielt an diesem Abend nur eine ganz kleine Rolle. «Es ist ein sehr vielfältiges Programm: von Klassik über World Music und Jazz bis hin zur Volksmusik», sagt Kovacevic. Für jeden Geschmack sei etwas dabei. Von der musikalischen Stimmung her sei es witzig, aber teilweise auch sehr tiefgründig.

Manuel Nagel

manuel.nagel@thurgauerzeitung.ch

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