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AMRISWIL: Schlüsselherz & Stiefelknecht

Das Schulmuseum wirkte massgeblich an einem Buch über Handwerkunterricht mit. Am Mittwoch war Vernissage.
Manuel Nagel
Katrin Luchsinger von der ZHdK stellt das Buch vor. (Bild: Manuel Nagel)

Katrin Luchsinger von der ZHdK stellt das Buch vor. (Bild: Manuel Nagel)

AMRISWIL. «Ein Buch ist für einen Verleger wie ein Kind», sprach Beat Schaller zu den rund 40 Anwesenden im Schulmuseum Mühlebach. Und dieses sei ein Lieblingskind, gestand der Leiter des Zürcher Lehrmittelverlags, auch wenn es nicht geplant gewesen sei.

Zusammen mit der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) fungiert das Schulmuseum als Herausgeber – und obschon die Initiative von der ZHdK aus kam, wäre das Buch «Schlüsselherz und Stiefelknecht» ohne das Zutun von Museumsleiter Hans Weber und Alfons Bieger, Archivar des Schulmuseums, nicht veröffentlicht worden.

Das Buch, welches die Geschichte des Handarbeits- und Werkunterrichts von 1870 bis 2014 dokumentiert, hat also viele Väter und Mütter. Katrin Luchsinger, Dozentin der ZHdK, blickte an der Vernissage zurück auf den Frühling 2014, als das Buch im Rahmen eines Unterrichtsprojektes entstand. Ihre Studierenden wurden auf das riesige Mühlebacher Archiv mit textilen und nichttextilen Schülerarbeiten aus beinahe 150 Jahren Schulgeschichte aufmerksam.

«Alfons Bieger hatte die angenehme Aufgabe, mit den hübschen Studentinnen zusammenarbeiten zu dürfen», sagte Hans Weber scherzhaft. Er hingegen betätigte sich als Mittelbeschaffer und liess seine Beziehungen zum Amt für Volksschule spielen, «welches uns im gesetzlichen Rahmen aber dennoch unbürokratisch unterstützt hat», verriet Weber mit grosser Dankbarkeit.

Der Wunsch der Beteiligten ist nun, dass das Werk in jeder Schul-, aber auch in der einen oder anderen privaten Bibliothek zu finden sein wird, denn es steckt voll von Erinnerungen.

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