AMRISWIL: Rote Null soll schwarz werden

Die Volksschulgemeinde präsentierte am Mittwochabend ihr Budget für das kommende Jahr. Sie rechnet mit einem Verlust von 17700 Franken, ist aber zuversichtlich, aus dem Minus ein Plus machen zu können.

Manuel Nagel
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VSG-Präsident Christoph Kohler, Vizepräsident Samuel Oberholzer, Finanzchef Severin Gutjahr-Preisig und Schulverwalter Peter Ebinger stellen Parteivertretern und den Medien das Budget der Volksschulgemeinde Amriswil-Hefenhofen-Sommeri vor. (Bild: Manuel Nagel)

VSG-Präsident Christoph Kohler, Vizepräsident Samuel Oberholzer, Finanzchef Severin Gutjahr-Preisig und Schulverwalter Peter Ebinger stellen Parteivertretern und den Medien das Budget der Volksschulgemeinde Amriswil-Hefenhofen-Sommeri vor. (Bild: Manuel Nagel)

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@thurgauerzeitung.ch

Der Volksschulgemeinde stehen in nächster Zeit grössere Investitionsbrocken bevor. In zwei Wochen wird über den Abbruch und Neubau des Kindergartens Mühlebach abgestimmt. 2,7 Millionen Franken würde das die VSG kosten. Hinzu kommen Projekte für das Schulhaus Hemmerswil (Gesamtsanierung oder Abbruch und Neubau) und den Kindergarten Hölzli (Abbruch und Neubau) sowie der schulische Beitrag an die Tellenfeldhalle.

«Insgesamt 18,625 Millionen beträgt das Investitionsvolumen für die Jahre 2018 bis 2021», sagt Severin Gutjahr-Preisig, der die Finanzen unter sich hat. Schaut man sich die Erfolgsrechnung an, so müssten eigentlich in den Jahren 2019 bis 2021 die Steuern von 100 auf 102 Prozent steigen. Dennoch stellt Gutjahr klar, dass man den vom Kanton festgelegten Referenzsteuerfuss unverändert bei hundert Prozent belassen und nicht überschreiten wolle. Allerdings wäre dann nach 2021 das Eigenkapital der VSG, das im Moment noch über sechs Millionen beträgt, aufgebraucht.

Auch die Schule ist gezwungen zu sparen

Im Jahr 2018 budgetiert die VSG mit einem Gesamtaufwand von 32369700 und einem Gesamtertrag von 32352000 Franken. «Natürlich ist das ein Rückschlag von 17700 Franken, doch wir wollen mittels Kostenmanagement versuchen, dies ins Positive zu drehen» sagt Gutjahr-Preisig. Man schaue stark darauf, dass nur das getan werde, was nötig sei. Auch bei der Schule sei man gezwungen zu sparen. Dennoch seien die geplanten Investitionen der Baukommission grundsätzlich tragbar, findet der Finanzchef, «sofern wir die notwendige Ausgabendisziplin einhalten.»