AMRISWIL: Ostschweizer Talente tummeln sich im Sand

Grosses Interesse besteht an den Beachvolley-Camps, die Volley Amriswil dieses Jahr zum zweiten Mal durchführt. Kinder von Schaffhausen bis Altstätten nehmen teil.

Rita Kohn
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Die Kinder beweisen sich auf dem Tellenfeld im Sand, hier angeleitet von Claudio Kriech. (Bild: Rita Kohn)

Die Kinder beweisen sich auf dem Tellenfeld im Sand, hier angeleitet von Claudio Kriech. (Bild: Rita Kohn)

«Nachwuchsförderung ist für uns ein ganz wichtiges Thema», sagt René Honauer, Vertreter der Beach-Abteilung in der Clubleitung von Volley Amriswil. Deshalb habe man auch die Beach-Camps ins Leben gerufen. Über 70 Kinder haben sich zu den diesjährigen Beach-Camps eingeschrieben. «Die Nachfrage steigt», stellt Honauer fest. Für dieses Jahr sind jedoch keine weiteren Camps geplant. Denn schon in wenigen Wochen geht die neue Hallen-Saison los.

Die Mädchen und Knaben, die beim dritten und damit letzten Camp für dieses Jahr dabei sind, sind mit grosser Begeisterung bei der Sache. Aufmerksam verfolgen sie die Erklärungen ihrer jeweiligen Trainerinnen und Trainer, ahmen Bewegungen nach und geben ihr Bestes, um das Gezeigte umzusetzen. «Besonders attraktiv für die Kinder ist natürlich, dass mit ihnen Cracks im Volleyball – ob jetzt in der Halle oder im Sand – trainieren. So ist im aktuellen Camp etwa Valeria Fetsova anzutreffen, die derzeit als Beacherin auf Profi-Tour ist. «Sie ist mit anderen aus dem Trainingsteam befreundet und hat spontan entschieden, ebenfalls als Trainerin zur Verfügung zu stehen», sagt René Honauer erfreut. Ein Camp begleitet hat auch der derzeit bekannteste Amriswiler Beachvolleyballer, Marco Krattiger. Auch Elite-Spieler Claudio Kriech zeigt dem staunenden Nachwuchs, wie die richtige Körperhaltung ist und was sich mit den gut abgestimmten Bewegungen alles rausholen lässt. Sieben Trainerinnen und Trainer begleiten das Camp. «Darunter auch eine Fitnesstrainerin, die ausserdem den einen oder anderen Ernährungstipp geben kann.»

Damit die Kinder einen Hauch vom Profi-Beachvolleyball erleben, kommt auch ein Physiotherapeut auf den Platz . «Wer will, kann sich dann massieren lassen.» Dass mit dem spielerisch angelegten Beach-Camp eine Konkurrenz zum Hallen-Volleyball wachsen könnte, glaubt René Honauer nicht. «Es ist immer möglich, dass sich jemand mehr zum Beach-Bereich hingezogen fühlt. Andere bevorzugen den Hallensport.» Wichtig sei, dass dem Nachwuchs etwas geboten werde und die Kinder ihre Freue am Volleyballspiel weiter pflegen würden.

Rita Kohn

rita.kohn@thurgauerzeitung.ch