Amriswil on Ice nimmt Gestalt an

AMRISWIL. Die Aufbauarbeiten sind in vollem Gange. Ab Ende nächster Woche bereiten die Arbeiter das Eis auf. Am 25. November feiert die Stadt die Eröffnung der zweiten Eisarena.

Rita Kohn
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OK-Mitglied Joachim Düring betreut den mehrere Wochen dauernden Aufbau. (Bild: Rita Kohn)

OK-Mitglied Joachim Düring betreut den mehrere Wochen dauernden Aufbau. (Bild: Rita Kohn)

AMRISWIL. Noch sieht es nicht so aus, als würde sich der Marktplatz bald in eine Eisarena verwandeln. Denn zu sehen sind derzeit vor allem der Unterboden und erste Infrastruktur-Bauten. «In den nächsten Tagen werden wir die Eisbahn auslegen», sagt Joachim Düring vom OK, welches das zweite «Amriswil on Ice» vorbereitet.

Wenn die Spiralen verlegt sind, wird Wasser eingefüllt, das innert weniger Stunden gefriert. Auf die so entstandene Eisfläche wird neues Wasser gespritzt. So entsteht Schicht um Schicht, bis die Eisbahn dick genug ist, um mit Schlittschuhen befahren werden zu können.

Aus den Erfahrungen gelernt

Seit rund einem Jahr ist das OK nun daran, die zweite Eisarena vorzubereiten. Einiges wird leicht anders sein als beim ersten Mal. «Wir haben aus den Erfahrungen gelernt», sagt Heidi Anderes vom OK. So werde etwa das Häuschen für den Schlittschuhverleih und die Kasse dieses Mal auf dem Marktplatz und nicht auf dem Podest plaziert. Das gibt eine etwas grosszügigere Fläche auf dem Podest.

Zudem wird es neu eine Tribüne geben, die rund 140 Stehplätze bietet. «Wir hatten für einen Teil der Veranstaltungen beim letzten Mal zu wenig Platz», sagt Heidi Anderes. Mit der zusätzlichen Tribüne können nun gegen 1000 Personen auf dem Areal Platz finden.

Viel Material verbaut

Was sich bald elegant als Eisarena präsentieren wird, steht auf einem soliden Fundament. 700 Paletten tragen 1400 m² Schaltafeln und 3,5 Kilometer Balken. Während eineinhalb Monaten – die Eisbahn ist bis zum 8. Januar geöffnet – bleibt das Material blockiert, danach wird die Anlage wieder abgebaut und das Material anderweitig verwendet. «Ein Einlagern wäre zu umständlich», sagt Joachim Düring.