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AMRISWIL: Neues Konzept bewährt sich

Die diesjährige Generalversammlung der Raiffeisenbank Amriswil-Dozwil-Sommeri brachte Neuerungen. Diese sowie die Erklärungen zur «Affäre Vincenz» kamen bei den Genossenschaftern gut an.
Sara Carracedo
Kundenberater Sandro Koster als Glücksfee, Marliese Engeli als Vespa-Gewinnerin und Edgar Meier als erster Gratulant. (Bild: Sara Carracedo)

Kundenberater Sandro Koster als Glücksfee, Marliese Engeli als Vespa-Gewinnerin und Edgar Meier als erster Gratulant. (Bild: Sara Carracedo)

Sara Carracedo

amriswil@thurgauerzeitung.ch

Von aussen schien am Samstagabend noch alles beim Alten. Wie in den Jahren zuvor stand vor dem Eingang des Pentorama der riesige, mit Luft gefüllte Raiffeisen-Pylon und hiess die 767 Genossenschafter symbolisch willkommen. Doch nicht schlecht staunten die Besucher der Generalversammlung von der Raiffeisenbank Amriswil-Dozwil-Sommeri, als sie in den Saal eintraten. Ein riesiger Bildschirm war an der rechten Ecke neben der Bühne montiert und das Bühnenbild strahlte in frischen Farben – und auch die Dekoration war modern und innovativ. Eine Vespa im traditionellen Raiffeisen-Rot stand gut positioniert auf der Bühne.

Doch nicht nur die Verpackung der diesjährigen Generalversammlung war komplett neu, auch inhaltlich hatte sich etwas geändert. Anstelle der jeweiligen Monologe von Roland Schneeberger, Präsident des Verwaltungsrates, und Edgar Meier, Vorsitzender der Bankleitung, führte eine professionelle Moderatorin durch den Abend. Regula Elsener vom Schweizer Fernsehen übernahm diese Rolle und verwandelte die Generalversammlung in einen amüsanten und abwechslungsreichen Abend.

Keinen Einfluss aufs operative Geschäft

Die Generalversammlung startete mit dem Thema, das wohl allen Genossenschaftern im Saal unter den Nägeln brannte – die Affäre um Pierin Vincenz. Doch Schneeberger räumte gleich ein: «Auf das operative Kundengeschäft hat das Verfahren keinen Einfluss.» Grund dafür sei, dass die Raiffeisenbanken unabhängig und neutral von der Raiffeisenbank Schweiz arbeite. Obwohl bis zu einer Verurteilung die Unschuldsvermutung gelte, wie Schneeberger betonte: «So enttäuscht uns die Situation sehr und macht uns wütend», ergänzte er. Der Rücktritt von Johannes Rüegg-Stürm sei die richtige Entscheidung gewesen.

Fragen zur Affäre kamen keine auf. Grund dafür könnte die Positionierung des Mikrofons sein. Denn neu stand dieses vor der Bühne und die Fragesteller hätten davor treten sollen, was für Unmut sorgte: «Leute die sich nicht gewohnt sind im Rampenlicht zu stehen, trauen sich nicht nach vorne. Viele sind einfache Leute und sagen ihre Meinung gerne am Platz», meinte eine Stimme aus dem Publikum. Wiederum andere fragten sich, ob das Mikrofon mit Absicht nach vorne gestellt wurde, damit keine heiklen Fragen gestellt werden. Schneeberger war dennoch stolz auf die Neuerungen: «Heute war es ein Pilotprojekt und es ist gut vorstellbar, dass wir das Konzept im nächsten Jahr beibehalten.»

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