Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

AMRISWIL: Mit E-Bike und Tablet gegen Parksünder

Ab 1. Januar tritt das neue Parkierungsreglement in Kraft. Die Stadt erneuert ihre Parkuhren und rüstet die Kontrolleurinnen mit moderner Technik aus.

Die Stadt arbeitet zurzeit mit Hochdruck an der Umsetzung des neuen Parkierungsreglements. Dieses sieht unter anderem eine deutliche Erweiterung der Blauen Zone vor. Damit verbunden ist auch ein höherer Kontrollaufwand. Aktuell werden die öffentlichen Parkplätze von Montag bis Freitag täglich während zwei Stunden (samstags zweieinhalb Stunden) kontrolliert. «Es ist davon auszugehen, dass die Kontrollzeit ab 2018 um eine Stunde erhöht werden muss», sagt Patrik Graf von der Abteilung Sicherheitsdienste. Da die beiden Teilzeitmitarbeiterinnen gewillt sind, ihr Pensum zu erhöhen, kann auf die Anstellung einer zusätzlichen Mitarbeiterin verzichtet werden.

Kaum noch zumutbar ist, wenn das ganze Kontrollgebiet zu Fuss abgeschritten werden muss. Der Stadtrat beschloss deshalb die Anschaffung eines E-Bikes. Gemäss Stadträtin Daniela Di Nicola (Ressort Verkehr) werden dafür die 2500 Franken Preisgeld des Thurgauer Energiepreises eingesetzt, das die Stadt für das Projekt Veloroutennetz erhielt.

Wurden die Bussen bisher komplett von Hand ausgefüllt, so werden die beiden Kontrolleurinnen künftig mit Tablet und tragbarem Drucker unterwegs sein, informiert Patrik Graf. «Die Parkbusse wird künftig noch vor Ort im System erfasst und sogleich ausgedruckt.»

Mit den stichprobenartigen Kontrollen der «Laternengaragen» (nächtliches Parkieren auf öffentlichem Grund) beauftragt der Stadtrat die Firma Securitas.

Dank Heizung sind Parkuhren wintersicher

Im Zentrum von Amriswil sind seit zehn Jahren fünf Parkuhren der Firma Taxomex (Typ Accent) in Betrieb. So etwa hinter dem Stadthaus oder auf dem Marktplatz. «Bei den bestehenden Parkuhren ist die lange Dauer bis zum Abschluss des Registrierungsvorgangs unbefriedigend und sorgt immer wieder für Reklamationen», so Graf. «Dank der integrierten Heizung funktionieren die Geräte aber auch im Winter einwandfrei.»

Mit der Einführung des neuen Parkierungsreglements soll es nicht nur möglich sein, einen gebührenpflichtigen Parkplatz am Automat zu bezahlen, sondern auch Handwerker- und Besucherkarten zu lösen. Graf hat deshalb nach Parkuhren Ausschau gehalten, welche solche Berechtigungskarten drucken können und wenig Zeit für den Registrierungsvorgang benötigen.

Die Wahl des Stadtrats fiel erneut auf beheizbare Parkuhren der Firma Taxomex (Typ elite LS). Es werden weiterhin fünf an der Zahl und die Standorte die gleichen wie heute sein, so dass die bestehenden Betonsockel weiterverwendet werden können. Aus Kostengründen ist es für den Stadtrat nicht sinnvoll, in sämtlichen Blauen Zonen ebenfalls Automaten aufzustellen, zumal hier keine Parkgebühren bezahlt werden müssen und nur Besucher- oder Handwerkerkarten erhältlich seien.

Die Möglichkeiten, Berechtigungskarten zu lösen, sind dennoch vielfältig. Nebst den fünf Automaten sind dies der Infoschalter im Stadthaus, das Internet und nicht zuletzt die Parkingpay-App auf mobilen Geräten.

Markierungen im Herbst

Die Bauverwaltung hat in Zusammenarbeit mit NRP Ingenieure einen Signalisationsplan für die Kennzeichnung der Blauen Zone erstellt. Dazu gehören Herstellung/Montage der Signale sowie Bodenmarkierungen. Die Umsetzung ist für diesen Herbst (nach erfolgter Planauflage) vorgesehen. Inklusive Parkuhren rechnet der Stadtrat mit Investitionskosten von knapp 150 000 Franken. Das neue Reglement tritt per 1. Januar 2018 in Kraft. (red)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.