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AMRISWIL: Mehr Platz für die Prüfstelle

Die Autokurse Oberthurgau planen einen Ausbau des Strassenverkehrsamts an der Kreuzlingerstrasse. Die Visiere stehen, das Baugesuch liegt bis zum 11. April öffentlich auf.
Rita Kohn
Auf der Ostseite des Strassenverkehrsamtes zeigen die Visiere an, wie gross das Gebäude nach der Erweiterung sein wird. (Bild: Manuel Nagel)

Auf der Ostseite des Strassenverkehrsamtes zeigen die Visiere an, wie gross das Gebäude nach der Erweiterung sein wird. (Bild: Manuel Nagel)

Rita Kohn

rita.kohn@thurgauerzeitung.ch

Das Strassenverkehrsamt in Amriswil braucht mehr Platz. Deshalb will die Autokurse Oberthurgau AG (AOT) bauen. Vor wenigen Tagen ist der geplante Erweiterungsbau visiert worden, das Baugesuch liegt seit Freitag öffentlich auf. Rund 2,6 Millionen Franken will die AOT in den Ausbau investieren. Dabei wird die vorgesehene Erweiterung der Prüfhalle mit der Lastwagenprüfbahn rund 1,42 Millionen Franken ausmachen.

Nötig wird der Bau, weil die vor 20 Jahren erstellte Prüfanlage längst an ihre Kapazitätsgrenzen stösst. Die Integration der Lastwagenbahn in die Personenwagen-Prüfhalle verursacht laut Regierungsrat zu grosse Lärm- und Abgasemissionen, was zu einer Belastung für die Kundschaft und für die Mitarbeiter führt. Auch ist die Büro-Infrastruktur in die Jahre gekommen und die Schalterhalle vermag zu Stosszeiten den Publikumsverkehr kaum mehr aufzunehmen.

Zuerst musste die Standortfrage geklärt sein

Dass die Anlage in Amriswil den neuen Bedürfnissen des Strassenverkehrsamts nicht mehr voll Rechnung tragen kann, ist schon seit einiger Zeit bekannt. Laut AOT-Präsident Martin Salvisberg musste jedoch zuerst die Frage geklärt werden, ob die dezentrale Struktur beim Strassenverkehrsamt noch sinnvoll ist, oder es besser wäre, eine grosse Anlage im Kanton zu realisieren. Die Abklärungen hätten dann ergeben, dass die derzeitige Struktur nach wie vor sinnvoll sei. «Auch die Polizei ist mit der aktuellen Lösung zufrieden», sagt Martin Salvisberg.

Die vorgesehene Erweiterung lässt künftig der Polizei einen grösseren Spielraum für die Prüfung von Lastwagen auch hinsichtlich Einhaltung der Vorschriften bezüglich Abgas und Treibstoff.

Drei Bereiche sollen erweitert werden

Zwar macht der Erweiterungsbau für die Lastwagenprüfung den grössten Teil des Bauvorhabens aus, doch sind drei weitere Zonen betroffen. Es kommt zu einer Umnutzung des bisherigen Experten-Bereichs. Dieser war zu knapp bemessen, es kam zu einer untragbaren Platzsituation für die Mitarbeiter. Der Warteraum vor dem Schalter wird erweitert und es wird einen neuen Check-out für Fahrzeugprüfungen geben.

Damit können die Voraussetzungen für die Kundschaft wie für die Mitarbeiter des Strassenverkehrsamts deutlich verbessert werden. Laut Martin Salvisberg kann im Zusammenhang mit dem Bauvorhaben auch die AOT profitieren. Sie wird in der Lage sein, mehr Platz für die Busse zu bieten.

Wann mit den Bauarbeiten begonnen werden soll, steht noch nicht fest. Bisher liege einzig die detaillierte Planung vor, sagt Martin Salvisberg. Geplant hat der Amriswiler Architekt Edwin Kunz, der bereits das ursprüngliche Gebäude entworfen hatte. «Weil es sich hier um eine Erweiterung handelt, musste kein Architekten-Wettbewerb durchgeführt werden», sagt Salvisberg. Die Baukommission wird vom Bischofszeller Stadtrat und Verwaltungsratsmitglied Boris Binzegger präsidiert. Das Baugesuch liegt noch bis zum 11. April auf.

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