AMRISWIL: Marktplatz wird zum Centercourt

Mitten in der Stadt wird im Juli ein grosses Beachvolley-Turnier stattfinden. Die sechs Sandfelder auf dem Sportplatz werden als Sidecourts dienen.

Rita Kohnt
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Die neue Beachvolleyball-Anlage im Norden der Sporthalle ist fertig und wird nun mit Sand gefüllt. (Bild: Manuel Nagel)

Die neue Beachvolleyball-Anlage im Norden der Sporthalle ist fertig und wird nun mit Sand gefüllt. (Bild: Manuel Nagel)

Rita Kohnt

rita.kohn@thurgauerzeitung.ch

«Es ist Zeit für einen solchen Anlass in Amriswil.» Tom Schnegg, OK-Präsident der Beachvolley-Woche schmunzelt. Immerhin hat Amriswil einen prominenten Vertreter in der Beachvolley-Szene: Marco Krattiger. Doch auch schon vor dem sportlichen Aufstieg des Amriswilers gab es immer wieder Verbindungen zwischen Volley Amriswil und der Beachvolley-Szene. So war Sascha Heyer unter anderem einige Zeit in den Amriswiler Verein eingebunden.

Es ist aber noch ein weiterer Punkt, der für einen grösseren Beach-Event spricht. Mit dem Bau der neuen Sporthalle auf dem Tellenfeld mussten die Beach-Felder im Osten der Sporthalle weichen. Für sie wurde im Norden der Halle Platz gefunden. «Da hat es sich gezeigt, dass mit wenig Mehraufwand, anstelle der vier Beach-Felder, sogar sechs Felder entstehen können.»

Eine ganze Woche im Sand

Geplant ist, vom 6. bis 9. Juli auf dem Marktplatz einen grossen Centercourt einzurichten, auf dem verschiedene attraktive Spiele geboten werden. «Wir haben beispielsweise ein Exhi- bition-Game mit den Altstars Laciga, Heyer und Kobelt auf dem Programm», sagt Tom Schnegg. Es könne gut sein, dass noch eine weitere Beachvolley-Grösse dazu stosse. «Es ist noch nicht alles geklärt.»

Laut Tom Schnegg ist der Anlass eine Besonderheit in der Szene. «Es finden überall viele kleine Wettkämpfe statt, aber kaum etwas wirklich Grosses.» Auch in Amriswil gab es diese kleineren Turniere. «Die waren immer sehr gut organisiert», sagt Tom Schnegg. Aber es bleiben meistens Insider-Veranstaltungen. Mit der Beachvolley-Woche soll sich das nun ändern. «Wir möchten auch Leute ansprechen, die bisher nicht zu den Turnieren gekommen sind.» Dadurch, dass die verschiedenen Spiele in allen möglichen Kategorien zeitlich zusammengefasst worden sind, wird dem Publikum einiges an Abwechslung geboten. «Es läuft immer etwas auf den Feldern», betont Tom Schnegg.

Nebst dem Centercourt auf dem Marktplatz werden auch die sechs Sidecourts auf dem Tellenfeld genutzt. Das sogar länger als im Stadtzentrum. Dort finden die Turniere vom 6. bis 11. Juli statt. Damit das Publikum in den Genuss der ganzen Veranstaltung kommt, ohne den Marsch auf den Sportplatz anzutreten oder ins Auto steigen zu müssen, haben die Organisatoren einen kleinen Shuttle-Zug vorgesehen, der zwischen dem Centercourt und den Sidecourts pendelt.

Auf dem Marktplatz wird neben dem mobilen Beachvolley-Feld auch ein Festzelt stehen, das nicht nur für Verpflegung sorgt, sondern auch die Möglichkeit gibt, den einen oder anderen Sieg zu feiern. Immerhin gibt es nicht nur Kategorien für trainierte Beachvolleyballer und den Nachwuchs, sondern auch für Plauschspieler aus anderen Vereinen oder Firmen.