Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

AMRISWIL: Kirche plant Überschuss

Gegenüber dem letztjährigen Budget hat sich die finanzielle Situation der evangelischen Kirchgemeinde verbessert.
Rita Kohn

Rund 75000 Franken im Plus soll die Rechnung 2018 der Evangelischen Kirchgemeinde Am- riswil abschliessen. Das Budget rechnet mit sinkenden Ausgaben gegenüber dem vergangenen Jahr. Das schlägt sich in den Zahlen nieder: Für das Jahr 2017 war noch ein Rückschlag von fast 140000 Franken veranschlagt worden.

Spürbar werden die Einsparungen im Bereich Liegenschaften sein. In der Botschaft schreibt Kirchenpräsidentin Claudia Schindler: «Gesamthaft geben wir für Liegenschaften weniger Geld aus als 2017, im Unterhalt sogar 160000 Franken.» Das heisst aber nicht, dass im Bereich Liegenschaften nichts geschehen wird. So ist geplant, in der Kirche ein «Kinderhüte-Raum» zu schaffen. Beim Haupteingang der Kirche müssen der Hartplatz und die Treppe instand gestellt werden. Im alten Pfarrhaus an der Bahnhofstrasse sollten die Jugendräume und die Geschosstreppen renoviert werden. Und in der Kirche in Sommeri steht eine Sanierung von Boden und Bänken an, an die Evangelisch-Amriswil 20 Prozent beisteuern wird.

Retraite der Behörde und tiefere Lohnkosten

Während in vielen Bereichen die Kosten sinken, steigen sie bei der Legislative an. Grund dafür sind eine geplante Retraite der Behörde sowie ein vorgesehener zusätzlicher Versand. Tiefer liegen hingegen die Lohnkosten bei den Pfarrern. Die neu eingestellten Pfarrer seien in einer tieferen Lohnklasse als ihre Vorgänger, begründet die Vorsteherschaft die Diskrepanz. Im Rahmen des Vorjahres befindet sich der Aufwand für die kirchlichen Veranstaltungen: Hier sind 392 Anlässe vorgesehen.

Vorsichtig zeigt sich die Kirchenbehörde bei der Berechnung des Steuereingangs. Hier wählt die Kirchenvorsteherschaft einen Weg in der Mitte. Der Steuereingang wird tiefer angesetzt als 2017, aber um ein Prozent höher als 2016.

Über das Budget und den gleichbleibenden Steuerfuss stimmt die Kirchgemeinde am Donnerstag, 22. Februar, ab. Die Versammlung beginnt um 20 Uhr. An der Versammlung im Kirchgemeindehaus an der Romanshornerstrasse wird auch über die Studie «Kirchenzentrum» informiert.

Rita Kohn

rita.kohn@thurgauerzeitung.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.