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AMRISWIL: Kinder fragen nach

Zwei Knaben und ein Mädchen durften im Ortsmuseum in die Rolle der Museumsmacher schlüpfen.
Markus Schildknecht
Museumsmacher Eugen Fahrni mit dem Nachwuchs Aline Popp, Janis Brauchli und Ramon Pelladoni. (Bild: Markus Schildknecht)

Museumsmacher Eugen Fahrni mit dem Nachwuchs Aline Popp, Janis Brauchli und Ramon Pelladoni. (Bild: Markus Schildknecht)

An diesem sehr warmen Sonntagnachmittag begrüsste Präsident Eugen Fahrni das kulturbegeisterte Publikum, welches diesmal auch jüngere Generationen anlockte. Nach den Ansprachen hatten die Kinder ihren grossen Auftritt. Zuerst berichtete der zehnjährige Janis Brauchli von einem nahezu 100 Jahre alten Staubsauger, welchen er von Hans Amrein erhalten hatte. Der Staubsauger von der schwedischen Marke Electrolux stammt aus dem Jahre 1930. Der Junge wusste zudem auch, dass der erste Staubsauger um 1860 gebaut wurde. Jedoch brauchte man diesen zunächst für andere Dinge und erst ab 1902 wurde er haushalttauglich gemacht.

Minieisenbahn fasziniert Ramon Pelladoni

Das Thema von Ramon Pelladoni war eine Minieisenbahn aus Kunststoff. Er hat selber eine solche zuhause, aber natürlich ein zeitgemässeres Modell. Über Disney-Figuren aus den 60er-Jahren wusste er, dass Kinder diese in Ernst-Teigwaren oder im Kaba gefunden haben. Auch in den Knorr-Haferflocken waren Spielsachen. Die Kinder hatten jeweils grossen Spass, wenn die Mutter solche Lebensmittel nach Hause brachte und sie die Figuren suchen durften.

Die Dritte im Bunde war die elfjährige Aline Popp, sie präsentierte ihre Erkenntnisse über ihren Wohnort Räuchlisberg wie ein ausgebuffter Profi. Es habe sie sehr interessiert, wo sie wohne, und um Antworten zu erhalten, brachte die 11-Jährige einen Fragebogen unter die Leute. Zum Beispiel wusste sie, dass der Ort früher Reuchli oder Röchli geheissen haben muss. Aline wohnt mit ihren Eltern und den Geschwistern im ehemaligen Gasthaus Linde. Unter anderem forschte sie über das Schulhaus, die Käserei und die Bergermühle. Dazu holte sie sich Informationen von ihren Eltern, den Lehrpersonen, Grosseltern oder älteren Personen, welche darüber bestens Auskunft geben konnten. Nach ihren Ausführungen meinte sie: «Es hat mir sehr grossen Spass gemacht, auf fremde Leute zuzugehen und sie etwas zu fragen.»

Markus Schildknecht

amriswil@thurgauerzeitung.ch

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