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AMRISWIL: Jetzt hat das Volk das Wort

Die Vernehmlassung ist vorbei, das neue ­Parkierungsreglement nimmt Gestalt an.

Nachts am Strassenrand parkieren wird kostenpflichtig. Gegen diese künftige Regelung gab es während der Vernehmlassung über das neue Parkierungsreglement kaum Opposition. Die Tarife sind bescheiden: Pro Monat und Personenwagen müssen Anwohner für das nächtliche Parkieren künftig 25 Franken bezahlen. Dennoch rechnet Stadträtin Daniela Di Nicola mit einer Ent­lastung der Wohnquartiere von parkierten Autos. «Erfahrungen in anderen Städten haben gezeigt, dass deutlich weniger Autos am Strassenrand stehen.»

Begrüsst wird die neue Regelung von den Hauseigentümern, die gesetzlich verpflichtet sind, in ihren Liegenschaften Parkplätze anzubieten, diese sich aber oft nicht vermieten lassen.

In sechs Zonen braucht es künftig Parkkarten

Für die Anwohner von sechs Quartieren bringt das neue Reglement eine markante Änderung, wollen sie ihre Autos auch tagsüber am Strassenrand parkieren. In diesen Gebieten gilt flächendeckend die blaue Zone, für die Anwohner sind entsprechende Anwohnerkarten geschaffen worden, und auch für Besucher, die länger als die für diese Zone geltendende Zeitspanne von einer bis eineinhalb Stunden bleiben möchten, steht ein Angebot zum Tages- oder Wochenpreis bereit. Die Anwohnerkarte, die pro Monat 35 Franken kosten soll, berechtigt auch zum nächtlichen Parkieren.

Bisher nicht dieser Parkkarten­regelung unterstellt sind alle Quartiere südlich der Arboner- und Weinfelderstrasse sowie die Gebiete westlich der Rütistrasse und der Sommeristrasse. Allerdings erhält der Stadtrat mit dem neuen Parkierungsreglement die Kompetenz, die Zonen wenn nötig auszuweiten.

Bezogen werden die neuen Parkkarten bei der Stadtverwaltung, bei neu aufgestellten Ticketautomaten oder über Parking Pay, das bereits erfolgreich auch für die Parkplatzbewirtschaftung im Zentrum genutzt wird.

Am 21. März stimmen die Amriswilerinnen und Amriswiler über das neue Parkierungsreglement an der Urne ab.

Rita Kohn

rita.kohn@thurgauerzeitung.ch

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