AMRISWIL: «Ich nehme meine Frau mit»

Anstelle des traditionellen Lösliverkaufs wollten die Verantwortlichen der Weihnachtsausstellung neue Wege gehen und lancierten einen Wettbewerb. Der Hauptgewinner konnte es zuerst nicht glauben.

Manuel Nagel
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Roger Saner aus Amriswil, Dario von Arx aus Muolen und Hermes Del Fabbro aus Chressibuech sind die drei Hauptgewinner des diesjährigen AWA-Wettbewerbs. (Bild: Reto Martin)

Roger Saner aus Amriswil, Dario von Arx aus Muolen und Hermes Del Fabbro aus Chressibuech sind die drei Hauptgewinner des diesjährigen AWA-Wettbewerbs. (Bild: Reto Martin)

Manuel Nagel

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@thurgauerzeitung.ch

Es sind ausschliesslich Männer, welche am Schlusstag der diesjährigen Weihnachtsausstellung von der Thurgauer Apfelkönigin gezogen wurden – und trotzdem profitieren auch Frauen von den drei Hauptgewinnen des AWA-Wettbewerbs.

«Früher haben wir Lösli wie verrückt verkauft, doch auf dieses Jahr wollten wir einen Wettbewerb durchführen», sagt Kurt Iseli, Präsident der Amriswiler Fachgeschäfte und mit seinem Blumengeschäft zugleich auch Sponsor des zweiten Preises.

Dario von Arx aus Muolen gewann ein Blumenstraussabo für das kommende Jahr. «Ich habe mir Gedanken gemacht», antwortet er auf die Frage, wer denn nun in den Genuss der Blumen komme. «Gerne würde ich zwölfmal in meinem Bekanntenkreis Danke sagen. Blumen erfreuen natürlich besonders Frauen. Zuerst kommt deshalb meine Mutter an die Reihe», verrät Dario von Arx.

Alle Gewinner aus Amriswil oder Nachbarsgemeinden

Den dritten Preis – ein Weinsortiment der Landi Aachtal im Wert von 500 Franken – gewann der Amriswiler Roger Saner. «Doch doch, ich habe schon Lust darauf», sagte Saner lachend auf die Frage, ob er denn Wein möge. Nur seine Frau trinke keinen Wein. Rita Salvisberg von der Landi bietet ihm darauf an, er könne ja auch noch ein paar Flaschen «Tröpfel» nehmen.

Hermes Del Fabbro wird den ersten Preis ganz mit seiner Frau teilen. Der Chressibuecher darf auf eine Mittelmeerkreuzfahrt, gesponsert vom Reisebüro Knecht, in dessen Räumlichkeiten die Preise übergeben wurden. Seine Frau und er würden die Reise wohl im Sommer antreten, verrät Del Fabbro der Filialleiterin Eveline Ammann, und er liess sich von ihr Prospekte mitgeben.

Dass alle Gewinner aus Amriswil oder den Nachbargemeinden stammen, ist nicht selbstverständlich. Dank des Wettbewerbes habe man auch eruieren können, woher die Besucher der AWA gekommen seien, sagt Stephan Häuselmann, Präsident der Weihnachtsausstellung, der eigens für die Preisverleihung aus den Bündner Bergen ins Unterland zurückgekehrt ist. Von ganz so weit sind die Leute zwar nicht nach Amriswil gekommen, doch «die AWA hat Leute aus dem ganzen Oberthurgau ins Pentorama gelockt», weiss Häuselmann.

Und Kurt Iseli meint zum Schluss: «Mein Dank gilt allen, welche die AWA besucht haben.»