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AMRISWIL: Hafner kämpft noch gegen 18

Am Montagabend hat der Amriswiler Florian Hafner seinen zweiten Auftritt bei 1 gegen 100. Obwohl die Sendung bereits aufgezeichnet wurde, will der 25-Jährige noch nicht verraten, ob er bei der SRF-Quizshow gewonnen hat.
Manuel Nagel
So entspannt wie hier war Florian Hafner während der TV-Aufzeichnung nicht. «Ich war sehr nervös.» (Bild: Manuel Nagel)

So entspannt wie hier war Florian Hafner während der TV-Aufzeichnung nicht. «Ich war sehr nervös.» (Bild: Manuel Nagel)

AMRISWIL. «Mir ist das Herz in die Hosen gerutscht», beschreibt Florian Hafner lachend den Moment, als urplötzlich der Scheinwerfer auf ihn gerichtet war, und er nun alleine gegen hundert Gegner bestehen musste.

Verletzung verhindert Auftritt

Hafner hatte sich selbst angemeldet. Auch noch bei zwei anderen Shows. «Von nichts kommt nichts», sagt er, hatte aber nicht wirklich damit gerechnet, dereinst auf dem Bildschirm zu erscheinen. Doch irgendwann be kam er ein E-Mail, in dem er zum Casting eingeladen wurde.

Das war Ende 2014. Hafner musste nach Zürich, um einen Bogen mit hundert Fragen zu beantworten, Obwohl er dabei kein gutes Gefühl hatte, wurde er einer der Auserwählten und sollte bereits letzten Mai teilnehmen. Ein Kreuzbandriss zwang ihn damals jedoch zur Absage.

Diesen Januar war es dann aber so weit. «Innert drei Tagen wurden gleich sechs Staffeln aufgezeichnet», verrät der Kandidat. «Wir mussten uns von Freitag bis Sonntag freihalten und auch entsprechende Kleidung anziehen, die zur Jahreszeit passt, wenn dann die Folge gesendet wird.»

Lockeres Plaudern in der Maske

Dass die Sendung nicht live gesendet wird, hat seine Gründe. Es gebe immer wieder Pausen, von denen der Zuschauer nichts mitbekomme, lässt Hafner hinter die Kulissen blicken. Nachdem er per Zufallsgenerator auserkoren wurde, um als Kandidat auf die Spielinsel zu kommen, sei er erstmal in die Maske geschickt und danach verkabelt worden.

Moderatorin Susanne Kunz habe auch noch mit ihm ein paar Worte geplaudert, als sie frisch frisiert wurde, und ihm so die Nervosität etwas genommen.

Es lief gut für Hafner. 82 der 100 Gegner konnte er in der Sendung vom 21. März wegspielen. 18 stehen noch im Weg, doch er hat keine Joker mehr. Ob es zum Sieg reichte, will er nicht verraten. «Es wird auf jeden Fall spannend», sagt er geheimnisvoll.

«Bin auch gespannt auf Montag»

Eine Episode aus der Sendung von übermorgen gibt er dennoch preis. Moderatorin Kunz habe ihn etwas zu Bayern München gefragt. «Da erzähle ich, dass ich gerne das Champions-League-Spiel Bayern gegen Juventus sehen würde, dass ich mich um Tickets bemüht, dies aber bislang nicht geklappt habe. Kunz hat dann einen Aufruf gestartet, ob mir jemand helfen könne.»

Hafner realisiert erst im Nachhinein, dass zum Zeitpunkt der Ausstrahlung die Partie ja bereits gespielt sein wird. «Das werden sie nun aus dem Gespräch herausgeschnitten haben», vermutet er. «Ich bin selber gespannt, wie sie das gemacht haben.»

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