Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

AMRISWIL: Härtetest mit dem Rollator

Die Umgebung der katholischen Kirche St. Stefan hat sich stark verändert. Entstanden sind unter anderem ein Begegnungsraum unter freiem Himmel und behindertenfreundliche Wege.
Rita Kohn
Urs Hungerbühler in der Arena vor dem Pfarreisaal. (Bild: Rita Kohn)

Urs Hungerbühler in der Arena vor dem Pfarreisaal. (Bild: Rita Kohn)

Rita Kohn

rita.kohn@thurgauerzeitung.ch

Hell ist es im Pfarreisaal von St. Stefan. Das war die letzten Jahre nicht mehr so. Grosse Bäume verdunkelten die Westfassade der Kirche. Sie sind verschwunden. Stattdessen ist ein lichter Park entstanden, der im kommenden Frühling zu einer Blumenwiese werden soll. «Wir bekommen vom Kanton dafür eine spezielle Mischung», sagt Urs Hungerbühler, das für die Liegenschaften zuständige Kirchbehördenmitglied.

«Wir haben von den Bewohnern der Alterssiedlung ein sehr gutes Echo darauf bekommen, dass die hohen Bäume weg sind», sagt er. Allerdings freuen sich die Bewohner nicht nur über den nun unverstellten Blick Richtung Norden. Sie sind auch begeistert über die neuen Wege, die entstanden sind. Früher war es nicht ganz einfach für Menschen mit Rollator oder Rollstuhl, von der Alterssiedlung in die Kirche zu kommen. Sie mussten den Weg um die Kirche herum in Angriff nehmen, bei dem es zwei abschüssige Wegstücke zu bewältigen gab. Nun können sie an der Südseite um die Kirche herum gehen, der neue Weg führt direkt zum behindertengerechten Eingang. «Kaum war der Weg fertig gestellt, sind die Leute mit ihrem Rollator testen gegangen», sagt Urs Hungerbühler mit einem Schmunzeln. Das Echo war überaus positiv.

Für die neue Arena gibt es bereits Pläne

Positiv aufgenommen wurde auch die neue Arena vor dem Pfarreisaal. Durch eine geschickte Beleuchtung könne sie auch am Abend gut in Szene gesetzt werden, was immer wieder zu Begeisterung der Saalbenützer führe. «Es ist wie eine Raumerweiterung nach draussen», freut sich Urs Hungerbühler selber über die gelungene Gestaltung.

Die Arena macht aber nicht nur optisch etwas her, sie regt auch die Fantasie der Kirchbürgerinnen und Kirchbürger an. «Es sind schon einige Gedanken aufgetaucht, was man da alles machen könnte.» Vom Religionsunterricht im Freien bis hin zu kleinen Aufführungen und Feiern ist alles dabei. Sogar der Gedanke an ein Passionsspiel in der Arena sei aufgekommen.

Die Aussenanlage in ihrer neuen Gestaltung regt aber nicht nur die jungen Menschen an. Auch die Leute vom frohen Alter haben sich an die Kirchenbehörde gewandt: «Sie möchten gerne, dass wir Sonnenschirme aufstellen.» Die Behörde habe an ihrer letzten Sitzung darüber diskutiert und grünes Licht gegeben. Denn grundsätzlich sei es ja im Sinne der Kirche, dass der Naherholungsraum auch genutzt werde.

Entstanden ist das Gelände im Rahmen der Aktion «Der grüne Güggel». Urs Hungerbühler betont, dass der bewusste Umgang mit der Schöpfung und den Ressourcen ein zentrales Thema ist und weltliche Ansprüche befriedigt. «Wir haben vom Kanton und von der Stadt jeweils einen Beitrag an die Umgestaltung des Geländes bekommen», sagt Urs Hungerbühler.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.