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AMRISWIL: Fünf Perlen und ein Happy End

Unzählige Stunden investierten Kinder und Lehrpersonen der Schule Sommeri in ihr Musical «Die fünf Perlen des Ozeans». Am Freitagabend war Premiere und Dernière zugleich. Zurück blieben lachende Kinderaugen und 170 stolze Eltern und Verwandte.
Manuel Nagel
Sommerer Mädchen der Unter- und Mittelstufe singen konzentriert. (Bild: Manuel Nagel)

Sommerer Mädchen der Unter- und Mittelstufe singen konzentriert. (Bild: Manuel Nagel)

AMRISWIL. Kurz nach halb acht endet letzten Freitagabend, was 64 Tage zuvor begonnen hat. Da eröffneten die drei Klassenlehrerinnen von Kindergarten, Unter- und Mittelstufe ihren 41 Kindern, dass die Schule Sommeri das Musical «Die fünf Perlen des Ozeans» aufführen werde.

«Es ist die Geschichte der kleinen Meerjungfrau Aquarina», erzählt Kindergärtnerin Svenja Iseli, «die eine wertvolle Perlenkette kaputtmacht, und die Perlen daraufhin in alle Richtungen des Meers verschwinden. Sie wird von ihrem Vater, dem König der Meere, verstossen, bis sie sämtliche Perlen gefunden hat. Begleitet wird sie dabei von ihrem treuen Freund Finn, dem Fisch.»

Aus sieben Perlen werden fünf

In den folgenden zwei Monaten bis zur Aufführung gab es so manche Klippen zu umschiffen.

«In der ursprünglichen Fassung muss Aquarina sogar sieben Perlen suchen», weiss Enriqueta Taboas, Klassenlehrerin der Unterstufe. Da jedoch auch die Kindergärtler ins Stück eingeplant wurden, sollte das Musical nicht zu lange dauern. So wurden aus sieben nur noch fünf Perlen.

Sechs Mädchen für eine Rolle

Eine weitere Besonderheit der Sommerer Variante ist die Besetzung der Hauptperson Aquarina. Insgesamt sechs Mädchen – vom Kindergarten bis hin zur Mittelstufe – verkörperten die Meerjungfrau. Einerseits dauert die Suche nach den Perlen mehrere Jahre, in denen Aquarina älter wird und wächst, andererseits ist ihre Sprechrolle auch sehr umfangreich, was die Lehrpersonen auf verschiedene Schultern verteilen wollten.

Denn die Zeit bis zur Aufführung war nicht üppig, und es lagen noch Pfingstferien und das Klassenlager der Mittelstufe dazwischen, als nicht im Plenum geprobt werden konnte.

Requisiten selbst hergestellt

Trotzdem schafften es die Kinder in der knappen Zeit, zusammen mit Werklehrerin Barbara Rossbacher und den anderen Lehrpersonen sämtliche Requisiten des Stücks selbst herzustellen. Unter diesen Umständen entschied man sich, die Kostüme und Requisiten so reduziert wie möglich zu halten. «Alle Kinder sind ganz in Schwarz gekleidet und nur durch einzelne Elemente erkennbar – Aquarina beispielsweise durch ihren glitzernden Rock und eine blaue Perücke», erklärt Mittelstufenlehrerin Lara Caldarulo das Konzept.

Ganze Woche im Kulturforum

Während zuvor ausschliesslich in der Schule geprobt wurde, dislozierten die Klassen während der ganzen letzten Woche ins Kulturforum, um dort dem Musical auf der grossen Bühne den letzten Schliff zu verleihen.

Als nach einer Stunde Gesang und Theater 41 Augenpaare auf der Bühne voller Stolz und Freude leuchten und die Lehrpersonen vor Erleichterung durchatmen, spenden 170 Eltern, Verwandte, Bekannte und Mitglieder der Schulbehörde langanhaltenden und tosenden Applaus.

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