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AMRISWIL: FDP und CVP sind im Gespräch

Die SVP gab die Kandidatur von Stefan Koster bekannt. Der frühe Zeitpunkt kommt für die meisten Parteien unerwartet. Die Freie Gruppe will, dass das Stadtpräsidium öffentlich ausgeschrieben wird.
Rita Kohn
Wer zieht in das vom mächtigen Muni bewachte Stadthaus Amriswil ein? (Bild: PD)

Wer zieht in das vom mächtigen Muni bewachte Stadthaus Amriswil ein? (Bild: PD)

Rita Kohn

rita.kohn@thurgauerzeitung.ch

Die SVP bringt das Wahlkarussell um das Stadtpräsidium Amriswil in Schwung. Sie gibt die Kandidatur von Stadtrat Stefan Koster bekannt. Er will im kommenden Jahr die Nachfolge von Martin Salvisberg (SVP) antreten, der auf eine erneute Kandidatur aus Altersgründen verzichtet und damit zum Ende der laufenden Legislaturperiode ausscheidet. Für die anderen Ortsparteien kommt diese Bekanntgabe etwas früh, wird die Wahl doch erst am 25. November erfolgen.

«Wir sind mit einem Kandidaten im Gespräch», sagt Thomas Bischofberger, Präsident der FDP Amriswil. Allerdings lasse sich die FDP durch die frühe Bekanntgabe der SVP nun nicht unter Druck setzen. «Wir haben Zeit bis spätestens zum 1. Oktober.» Gemäss Thomas Bischofsberger könne man aber davon ausgehen, dass die FDP einen Kandidaten oder eine Kandidatin für das Amt nominieren werde.

Einen Interessenten gibt es auch bei der CVP. Parteipräsident Benno Schildknecht bestätigt, dass die Partei mit jemandem im Gespräch sei. Es stehe jedoch noch nicht ganz fest, ob es letztlich auch zur Kandidatur komme. «Wir werden Grössenordnung Ende März wissen, ob und wen die CVP ins Rennen um das Stadtpräsidium schicken wird.»

Keine Kandidaten in Aussicht

Nach derzeitigem Stand wird die SP darauf verzichten, einen eigenen Kandidaten für das Präsidium zu portieren. «Wir sind mit niemandem im Gespräch, aus den Reihen der SP Amriswil wir es keinen Kandidaten geben», bestätigt SP-Präsident Peter Bachmann. Sollte jedoch ein auswärtiger Vertreter der SP sein Interesse am Amt bekunden, müsse man die Situation neu überprüfen. «Wir schliessen nicht aus, dass wir dann jemanden unterstützen werden.»

Eine öffentliche Ausschreibung verlangt die Freie Gruppe. «Unser Stadtrat Claudio Zaffonato wird dieses Ansinnen an der nächsten Stadtratssitzung vortragen», sagt Sandra Reinhart. Für eine Stadt von der Grösse von Amriswil sei es angebracht, das Amt öffentlich auszuschreiben, selbst wenn es bereits Kandidaten von den Parteien gebe. Selber würden sie jedoch keinen Kandidaten präsentieren. «Wir erwarten auch keine Kandidatur von ausserhalb der Gemeinde. Sollte sich jedoch wieder Erwarten aus den Reihen der Grünen eine Kandidatur ergeben, so werden wir diese unterstützen.»

Auf eine Nomination verzichten auch die Grünliberalen. Laut Stephan Müller gebe es keinen Kandidaten aus ihren Reihen.

Laut Stadtschreiber Roland Huser gibt es derzeit auch noch keine parteiunabhängige Kandidatur. «Es gab schon Interessenten, die sich nach dem Prozedere erkundigt haben», erklärt er. Doch bis jetzt seien auf der Kanzlei keine ausgefüllten Formulare eingetroffen.

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