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AMRISWIL: Ein kleiner Teil landet im Museum

Als vollen Erfolg wertet die Kantonspolizei die Waffensammelaktion, die am Samstag im Feuerwehrzentrum stattfand. Mehrere hundert Gegenstände wurden fachgerecht entsorgt.

«Rauchen ist auf dem ganzen Areal verboten», stand auf einem grossen Blatt Papier, das an einem Flipchartständer hing. Mit gutem Grund, denn die Ware, die am vergangenen Samstag zum Feuerwehrzentrum gebracht wurde, ist teilweise hochexplosiv.

Unter anderem landeten rund 500 Gramm Sprengstoff und 40 pyrotechnische Gegenstände bei der Kantonspolizei, welche die Bevölkerung aufgerufen hatte, Waffen und gefährliche Gegenstände aller Art vorbeizubringen, damit diese fachgerecht entsorgt werden können. Selbst nass gewordenes Feuerwerk ist an diesem Vormittag dabei.

Bei Todesfällen und Hausräumungen

Nebst Sprengstoff kamen bei der Waffensammelaktion vor allem Schusswaffen zusammen. Vom verbrannten Sturmgewehr 90 bis zu einem Luftgewehr war alles vertreten unter den 150 Feuerwaffen. Mehrheitlich waren es ­jedoch alte Ordonnanzgewehre, die abgegeben wurden.

«Vor allem bei Todesfällen und Hausräumungen werden oft Waffen gefunden. Aber auch ältere Menschen bringen die Gewehre zurück, da sie nicht mehr gebraucht werden», beantwortete Matthias Graf, Mediensprecher der Kantonspolizei, die Frage, woher denn alle diese Waffen und die Munition dazu stammen. Maria Bachmann von der Waffenfachstelle nahm die Waffen entgegen und schrieb alles auf. Denn die Gewehre werden unter Aufsicht der Polizei verschrottet und eingeschmolzen. Munition und Sprengstoff werden hingegen von der Armee entsorgt. Bachmann ist die Fachfrau für alle Unklarheiten. «Wer auch immer eine Frage hat, darf sich gerne bei mir melden», meinte sie.

Keine Fragen hatten die zwei Vereinsmitglieder vom Festungsgürtelverein, welche durch die Waffensammlung ebenfalls angelockt wurden. Sie wussten genau, was sie wollten, und ergatterten sich die schönsten Gewehre und Pistolen fürs Museum.

Sonya Keller

amriswil@thurgauerzeitung.ch

Waffenabgabe

ist möglich zu jeder Zeit auf allen Polizeiposten – oder am 25. November von 9 bis 13 Uhr im Polizeikommando in Frauenfeld.

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