Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Amriswil ehrt Peter Kummer

AMRISWIL. Amriswil ist um einen Ehrenbürger reicher: An der Gemeindeversammlung wurde die Verleihung des Rechts an Peter Kummer klar gutgeheissen. Den einstigen Stadtammann freut es.
Rita Kohn
Blumen für Peter Kummer: Stadträtin Barbara Bieger gratulierte dem neuen Ehrenbürger und einstigen Ratskollegen. (Bild: Roger Häni)

Blumen für Peter Kummer: Stadträtin Barbara Bieger gratulierte dem neuen Ehrenbürger und einstigen Ratskollegen. (Bild: Roger Häni)

Er hat für die Öffentlichkeit von Amriswil viel getan: Darüber sind sich nahezu alle einig im Saal. Und so verdient es Peter Kummer, von der Stadt ins Ehrenbürgerrecht erhoben zu werden. 248 sagten Ja, 7 Nein und 3 wollten gar nichts sagen. Damit folgte die grosse Mehrheit dem Antrag des Stadtrates und sagte dem ehemaligen Stadtammann, Schulpräsidenten, Harmonie-Präsidenten und manches mehr auf diese Weise Danke. Ein Danke, das der Geehrte mit Freude und Stolz entgegennahm.

Visionäre Kraft

Für Hans Munz, der die Laudatio hielt, ist Peter Kummer kein Mensch, der rasch entschlossen ist. «Er überprüft kritisch, seinen Denkprozess kann man fast physisch miterleben.» Kummer sei ruhig, energisch und mit einem gerüttelt Mass an Zielstrebigkeit ausgestattet. Dabei sei er aber auch immer feinfühlig und offen, um anderen, neuen Meinungen Platz einzuräumen.

Es habe etwa Mut und visionäre Kraft gebraucht, in Amriswil nicht nur einen Fünfeckbau hinzustellen, wo normalerweise viereckig gebaut werde, sondern das auch noch an just jener Stelle zu tun, an der die geliebte Festhütte stehe.

«Er hat es gut gemacht»

Und so kommt Munz in seiner Laudatio zum Schluss, dass Peter Kummer das Ehrenbürgerrecht durchaus verdiene. «Wenn hier jemand sagt: <Er hat seine Sache gut gemacht>, meint er sehr gut.

» Und an die Adresse jener spröden Thurgauer, die fragen würden, wieso man Peter Kummer zum Ehrenbürger mache, er sei doch für seine Arbeit bezahlt gewesen, richtete Munz die Worte: «Es gibt Berufe, bei denen man froh sein muss, nur die Hälfte der Menschen böse zu machen. Stadtammann ist der exponierteste davon.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.