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AMRISWIL: Die neue Chefin ist da

Mit Kathrin Strasser hat eine erfahrene Fachkraft die Leitung des Kinderhauses Floh übernommen. Sie strebt den verstärkten Dialog mit der Öffentlichkeit an.
Rita Kohn
Kathrin Strasser, die neue Leiterin des Kinderhauses Floh, und Stadtrat Richard Hungerbühler besuchen eine Gruppe. (Bild: Reto Martin)

Kathrin Strasser, die neue Leiterin des Kinderhauses Floh, und Stadtrat Richard Hungerbühler besuchen eine Gruppe. (Bild: Reto Martin)

AMRISWIL. Kinder sind ihr wichtig. Schon immer. Deshalb hat Kathrin Strasser sich für ihren Beruf entschieden. Dass es ein richtiger Entscheid war, hat sie bereits in ihrer leitenden Aufgabe einer Kindertagesstätte in Frauenfeld bewiesen. Seit dem 1. September ist sie nun Leiter der Kinderhauses Floh in Amriswil. Damit hat sie die Übergangsphase beendet, die an alle Beteiligten hohe Anforderungen stellte. Denn die frühere Leiterin des Kinderhauses hatte ihre Stelle bereits vor einigen Monaten geräumt.

«Wir sind froh darüber, dass sich Kathrin Strasser für diese Aufgabe entschieden hat», sagt Richard Hungerbühler, Präsident der Betriebskommission. Die erfahrene Fachfrau soll das zwischenzeitlich leicht schlingernde Schiff auf Kurs halten. «Ich habe einen sehr gut aufgestellten Betrieb angetroffen», sagt die neue Leiterin und tritt damit all jenen Gerüchten entgegen, die nach dem schnellen Abgang der einstigen Leiterin aufgekommen waren.

Die Kinder sollen vom Aufenthalt profitieren

Für die neue Leiterin steht klar die Bildung, Erziehung und Betreuung der anvertrauten Kinder im Fokus. Sie sollen vom Besuch des Kinderhauses Floh profitieren. Unabhängig, weshalb die Eltern sich für eine Plazierung entscheiden, sollen die Kinder in ihrer Entwicklung bestmöglichst gefördert werden. Das betrifft auch den Kontakt mit anderen Kulturen, der durch die durchmischten Gruppen gegeben ist. Probleme bereite es keine, dass die Kinder einen sehr unterschiedlichen Hintergrund mitbrächten. «Religion und Glaube ist etwas, das zu Hause ausgeübt werden muss», sagt Kathrin Strasser bestimmt. Natürlich würde das Kinderhaus Floh Rücksicht darauf nehmen, wenn ein Kind eine fremde Kultur mitbringe. «Aber alles bleibt im Rahmen des Umsetzbaren.» Dass im Kinderhaus Floh Themen wie Weihnachten, Ostern oder Samichlaus nicht ausgeklammert werden, sieht Kathrin Strasse als eine Selbstverständlichkeit. «Sie sind Ausdruck unserer Kultur.»

Wertvoller Beitrag an die Gesellschaft

So integrativ die neue Leiterin bei den Kindern denkt, so denkt sie auch in Sachen Zusammenarbeit mit anderen Institutionen. Sie strebt eine vermehrte Vernetzung an, die mit der Zusammenarbeit mit der Tagesbetreuung Nostra (für Schüler) einen ersten Anfang nimmt. «Die Kinder aus dem Projekt Nostra werden während der Herbstferien bei uns betreut», sagt Kathrin Strasser. Bewährt sich der erste Versuch, soll darauf aufgebaut werden.

Auch eine Öffnung des Kinderhauses gegenüber der Bevölkerung ist vorgesehen. Diese soll die Möglichkeit haben, das Betreuungsangebot des Kinderhauses als wertvollen Beitrag an die Gesellschaft wahrzunehmen.

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