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AMRISWIL: Die grösste Blaue der Schweiz

Sie ist mehr als nur eine Visitenkarte für das Unternehmen. Die Blaublech-Fassade der Strässle Installationen AG ist die grösste ihrer Art. Die hauseigene Bauspenglerei hat sie montiert.
Manuel Nagel
Markus Burkard, Andreas Schmidt und Roger Mussoi sind die drei Aktionäre der Strässle Installationen AG und stolz auf die grösste Blaublech-Fassade des Landes, welche das neue Firmengebäude schmückt. (Bild: Manuel Nagel)

Markus Burkard, Andreas Schmidt und Roger Mussoi sind die drei Aktionäre der Strässle Installationen AG und stolz auf die grösste Blaublech-Fassade des Landes, welche das neue Firmengebäude schmückt. (Bild: Manuel Nagel)

Manuel Nagel

manuel.nagel

@thurgauerzeitung.ch

«Es ist sein Baby», sagt Geschäftsleiter Andreas Schmidt und holt seinen Mitaktionär Roger Mussoi, um über die Fassade des Firmengebäudes Auskunft zu geben. Mussoi war als Leiter der Bauspenglerei massgeblich am Anbringen der Fassade beteiligt. «Wir hätten eine bedeutend billigere Fassade nehmen können», sagt Schmidt, doch es sei eine Visitenkarte, eine Demonstration der Leistungsfähigkeit des Unternehmens.

Die Hülle des Gebäudes ist blau, «aber nicht beschichtet», wie Roger Mussoi erklärt. Es ist Blaublech, das in einem speziellen Verfahren, bei dem es in ein Bad getaucht wird, diese Farbe erhält. Genaueres lässt sich Mussoi aber nicht entlocken, denn der Prozess ist geheim. Kein Geheimnis ist hingegen, dass die Firma Strässle Installationen AG nun die grösste Blaublechfassade der Schweiz besitzt. Dass die Wahl auf die Farbe Blau fiel, ist kein Zufall. «Unser Firmenlogo ist blau, und wir haben es vor allem mit den Elementen Wasser und Luft zu tun», sagt ­Andreas Schmidt. Auch eine andere Naturgewalt kann dem Gebäude nichts anhaben. «Die Fassade ist wie ein Faraday’scher Käfig, wirkt als Blitzschutz», erklärt Schmidt.

Zeitgemässe und helle Arbeitsplätze

Im November letzten Jahres konnten die Mitarbeiter die neuen Büroräumlichkeiten beziehen, im Dezember waren auch die Werkstätten bereit. Bis dann war die Firma 20 Jahre lang an der Alpenstrasse beheimatet. «Wir wollten raus aus dem Schopf dort. Wir möchten ein attraktiver Arbeitgeber sein. Es ist wichtig, dass wir gute Leute rekrutieren können», meint Andreas Schmidt. Nun hätten besonders die Werkstattmitarbeiter eine moderne Arbeitsumgebung mit geräumigen Garderoben.

Auch die Konferenzräume lassen sich sehen. Eine CO2-gesteuerte Lüftung misst, wie viele Personen sich im Raum befinden und schaffen ein ideales Klima. Doch nebst dem Raumklima ist Andreas Schmidt das zwischenmenschliche Klima ebenso wichtig. Erfreut nimmt er zur Kenntnis, dass die neuen Auf­enthaltsräume von den Angestellten rege genutzt werden.

Keine Extrawurst für den Chef

«Wir wollen helle und zeitgemässe Arbeitsplätze für unsere Angestellten haben», sagt Schmidt. Und noch etwas verrät der Chef: Alle Angestellten der Firma finden dieselbe Infrastruktur am Arbeitsplatz vor. Der Bürotisch von Schmidt ist nicht etwa grösser, besser und teurer, sondern derselbe wie bei allen anderen.

www.straessle.com

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