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AMRISWIL: «Des Problem is der Hammer»

Stadtpräsident Martin Salvisberg und der Fassanstich: Das ist ein Thema für sich. Auch beim elften Oktoberfest im Amriville lief nicht alles nach Plan.
Centermanager Urs Schach sticht das Fass an. (Bilder: Manuel Nagel)

Centermanager Urs Schach sticht das Fass an. (Bilder: Manuel Nagel)

Eins ist klar: Wäre Martin Salvisberg nicht Stadtpräsident Amriswils, sondern Oberbürgermeister von München, er hätte die Wiederwahl nach der ersten Amtsperiode wohl nicht geschafft. Doch Gott sei Dank sind im Oberthurgau andere Qualitäten gefragt, als mit möglichst wenigen Schlägen ein Bierfass anzustechen.

Beim siebten Schlag fing der Kapellmeister von «Boarisch Blos’n» an mitzuzählen: «Viirazwonzg, fümfazwonzg…», doch so oft Martin Salvisberg auch gegen den Zapfhahn schlug, das Bier wollte einfach nicht fliessen. Nach dem 18. Schlag übergab er den Hammer Urs Schach, dem Centermanager des Amriville. «Des Problem is der Hammer», rief ein Mitglied der Kapelle, die aus München angereist war. Damit könne man vielleicht ein Schnitzel klopfen, aber sicher kein Bierfass anstechen. Doch Urs Schach bewies mit zwei Schlägen, dass es eben doch ging.

Nachdem sich Stadtpräsident Salvisberg im letzten Jahr beim Jubiläum an der Hand verletzt hatte, weil diese «irgendwie zwischen Fasshahn und Hammer gekommen ist», wie Urs Schach bemerkte, klappte es auch heuer nicht wie gewünscht. Dennoch gab es Lob von Urs Schach: «Martin Salvisberg war als offizieller Vertreter der Stadt an allen elf Ausgaben dabei.»

Doch bevor es zu einer Mass Münchner Spatenbräu mit Brezn und Weisswürsten überging, bewies der Stadtpräsident mit einer sehr persönlichen Rede eine seiner wahren Qualitäten. Er nutzte die Gelegenheit, um dem als Nationalrat abtretenden Hermann Hess, zugleich auch Besitzer des Amriville, für sein Engagement als Politiker und Unternehmer im Oberthurgau zu danken.

Manuel Nagel

manuel.nagel@thurgauerzeitung.ch

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