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AMRISWIL: Der Sandplatz bleibt Thema

Die Vorbereitungen auf das Osterspringen 2016 sind beinahe abgeschlossen. In Kürze beginnt der Aufbau der Infrastruktur. Das OK führt die Strategie des letzten Jahres fort.
Rita Kohn

AMRISWIL. Ja, Ostern sei dieses Jahr sehr früh. Stefan Kuhn, OK-Präsident Osterspringen zuckt mit den Achseln. «Es war in den letzten Jahren oft so, dass das Wetter im März besser war als im April. Allerdings habe man dem frühen Termin bei der Festlegung der Prüfungen Rechnung getragen.

«Unsere Hauptprüfung wird in diesem Jahr nur auf der Höhe 145 gesprungen.» Die Pferde seien bisher nur in der Halle gewesen. Da sei ein sanfter Einstieg in die grüne Saison angezeigt. Das OK geht davon aus, dass dieser Entscheid manchen Teilnehmer dazu veranlasst, auch die Spitzenpferde mitzunehmen, die sonst eher geschont würden. Auch wenn die Hauptprüfung damit ausnahmsweise nicht als Qualifikation für die Schweizer Meisterschaft zählt, dürften sich die Zuschauer auf ein sehr attraktives Teilnehmerfeld freuen.

Gute Erfahrungen gemacht

Nachdem sich die neue Infrastruktur im vergangenen Jahr bewährt hat, soll an einem gemeinsamen, grossen Zelt festgehalten werden. «Wir haben gute Erfahrungen gemacht», sagt Stefan Kuhn. Das Echo sei positiv gewesen und die Nutzung habe optimiert werden können. «Der VIP-Bereich war vorher etwas abgeschottet vom übrigen Bereich», sagt Stefan Kuhn. Das sei nicht allen recht gewesen.

Nachdem der Entscheid gefällt war, nur noch ein einziges, dafür grösseres Zelt anzubieten, sei man sich dessen bewusst gewesen, dass es auch hier Stimmen geben würde, die die alte Lösung mit abgetrennten Bereichen bevorzuge. Doch habe es nur wenig Kritik gegeben.

Gespräche über Sandplatz

Gerade jetzt, da das Osterspringen so früh im Jahr stattfindet, sei der Sandplatz wieder Thema. «Die Gespräche darüber laufen», versichert Stefan Kuhn. Sowohl die Stadt als auch der FC Amriswil sind in diese Gespräche involviert. «Durch einen Sandplatz würde sich die ganze Situation auf dem Sportplatz verbessern.» Denn nach dem Osterspringen ist der Ostplatz für einige Wochen nicht mehr benutzbar. So lange dauert es, bis sich die Rasendecke erholt hat. Sie seien sich durchaus bewusst, dass sie mit dem Osterspringen Schäden anrichteten.

Die Vorteile eines Sandplatzes wären gemäss Stefan Kuhn breit gefächert. Allerdings ist das Projekt für das Osterspringen derzeit nicht finanzierbar. «Die Wirtschaftlichkeit spielt eine grosse Rolle, die Lösung müsse von allen mitgetragen werden. «Wir machen keine Experimente», sagt Stefan Kuhn. Erst wenn die Finanzierung gesichert sei, werde der Sandplatz konkret.

Bald ein Jubiläum

In Sichtweite kommt das 100-Jahr-Jubiläum des Osterspringens. «Wir sind einer der ältesten Anlässe in dieser Grössenordnung», sagt Stefan Kuhn nicht ohne Stolz. «Mir ist kein anderes Reitturnier mit dieser Tradition bekannt.» Um das zu erreichen, müsse man auf gesunden Füssen stehen. Das heisse aber nicht, dass man nicht auch immer wieder offen sein müsse für Neuerungen. In den bisher 96 Jahren seit der ersten Durchführung hat sich das Osterspringen von einem kleinen Insider-Anlass zu einem Sportturnier mit nationaler Ausstrahlung entwickelt. Mehr als einmal hat der Springplatz auf dem Tellenfeld Lob von höchster Stelle bekommen.

Eine der Neuausrichtungen betrifft den Eintritt. Noch bis vor kurzem mussten die Besucher Eintritt bezahlen. Dann hat das OK beschlossen, künftig auf Eintritt zu verzichten. «Uns ist damit eine Einnahmequelle eingebrochen», sagt Stefan Kuhn. Dennoch wolle das Osterspringen an dieser Lösung festhalten. «Wir sind überzeugt, dass das der richtige Weg ist.

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