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AMRISWIL: Der erste Zwischenfall seit mehr als 50 Jahren

Das 56. Internationale Motocrossrennen wurde von einem tragischen Unfall überschattet. Ein sechsjähriger Knabe verletzte sich so schwer, dass er für weitere Abklärungen ins Spital musste.
Schocherswil TG - Der Schweizer Meister im Swiss MX1, Andy Baumgartner aus Romanshorn (Nummer 1), wŠhrend des ersten Laufs am 56. Motocross Amriswil. (Bild: Reto Martin)

Schocherswil TG - Der Schweizer Meister im Swiss MX1, Andy Baumgartner aus Romanshorn (Nummer 1), wŠhrend des ersten Laufs am 56. Motocross Amriswil. (Bild: Reto Martin)

Nebst dem Sportlichen war es das Gesprächsthema am Rennsonntag. «Hast du gestern den Unfall auch miterlebt?» oder «Wie geht es wohl den drei Verletzten?» waren Fragen, die immer wieder gestellt wurden auf dem Motocross-Gelände zwischen Schocherswil und Räuchlisberg.
Kurz nach 14.30 Uhr verlor am Samstag ein 22-jähriger Fahrer die Herrschaft über sein Motorrad und wurde abgeworfen. Die Maschine durchbrach zwei Absperrungen und prallte in drei Besucher. Eine 37-jährige Frau und ihr neunjähriger Knabe wurden nur leicht verletzt, so dass sie vor Ort ambulant behandelt werden konnten. Schlimmer traf es einen sechsjährigen Knaben, der schwerere Verletzungen erlitten hatte. «Im Moment befindet sich der Knabe noch zu weiteren Abklärungen im Spital. Die Verletzungen waren jedoch zu keinem Zeitpunkt lebensgefährlich», sagt Mario Christen, Mediensprecher der Kantonspolizei.

Sicherheitsvorschriften wurden eingehalten

Nach rund einer Stunde Unterbruch konnte das Rennen am Samstag fortgeführt werden. Der Vorfall beschäftigt auch Bruno Siegenthaler, Medienchef des Amriswiler Motocross. Seit 1965 sitzt er im Organisationskomitee und ist die gute Seele der alljährlichen Motorsportveranstaltung.
«In den 51 Jahren, seit wir hier auf diesem Gelände sind, gab es noch nie einen Zwischenfall mit Zuschauern», sagt Siegenthaler. Die Sicherheitsvorkehrungen beim Rennen würden den Vorschriften entsprechen, meint Siegenthaler, doch bei solchen Veranstaltungen gebe es halt auch immer ein Restrisiko.

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