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AMRISWIL: Der Eiszauber hat verfangen

Schon bald ist das fünfte «Amriswil on Ice» Geschichte. Auch wenn es kleine Dinge zu beanstanden gibt: Das Urteil der Besucherinnen und Besucher fällt positiv aus.
Tobias Bolli

Tobias Bolli

tobias.bolli@thurgauerzeitung.ch

Noch wird die Eisarena auf dem Marktplatz rege besucht: Grosse und Kleine ziehen auf der Eis- fläche ihre Runden, schiessen einander einen Puck zu oder gönnen sich an der Siebenschläfer-Bar einen Glühwein. Es gilt, diese letzten Tage zu nutzen, denn morgen Sonntag geht das «Amriswil on Ice» zu Ende.

Martin Gemperle ist schon zum sechsten Mal hier. «Meine Kinder kommen deutlich häufiger. Sie besuchen die Hockeyschule in Romanshorn und stehen sowieso gerne auf dem Eis.» Er zeigt sich recht zufrieden mit den Veranstaltern: «Ich wüsste nicht viel zu beklagen: Das WC ist tipptopp, Gastronomie und Beleuchtung sind es ebenso. Allenfalls könnte man das Eisfeld vergrössern oder einen Teil davon für Hockey reservieren. Am Abend, wenn es gedrängter zu- und hergeht, ist Hockey spielen nämlich nicht mehr möglich.» Das dieses Jahr neu angebotene Eisstockschiessen findet bei Gemperle wenig Anklang. «Es wäre besser, man würde diese Fläche fürs Eis- hockeyspielen nutzen.»

Alexandra Hardebusch lobt die Stimmung und die wunderschöne Beleuchtung. «Nicht zu vergessen das Beizli. Zum Glück wirkt es nicht mehr so herausgeputzt wie letztes Jahr. Da hatte man in seinen Sportkleidern das Gefühl, am falschen Ort zu sein.» Sie kam nicht umhin, auch einen Verbesserungsvorschlag anzubringen: «Mich stört, dass am Abend immer die Putzmaschine den Haupteingang hinauffährt – mitten durch die Leute. Für sie sollte man eine alternative Zufahrt finden.»

Memedi Musa hat der Eisarena etwa einmal pro Woche einen Besuch abgestattet. Er kommt jeweils mit der ganzen Familie. «Die Kinder lieben das Schlittschuhlaufen unter freiem Himmel, besonders am Abend, wenn die Lichter angehen und eine besondere Atmosphäre herrscht.» Auch Musa findet die Eisfläche etwas knapp bemessen. «Allgemein bin ich aber sehr zufrieden. Ein grosses Plus ist das Essen.»

Schlittschuhlaufen oder einfach zuschauen

Auf der Eisfläche sichtlich souverän unterwegs ist Alejna Arifi: «Ich bin absolut verliebt ins Schlittschuhlaufen und habe darin schon vier Jahre Erfahrung. Leider aber hatte ich in letzter Zeit keine Gelegenheit zum Üben.» Zusammen mit ihrer Kollegin musste Alejna Arifi statt- dessen auf die Rollschuhe ausweichen. «Die Eisarena erlaubt mir nun eine Wiederaufnahme meines Hobbys.»

Franco Poerio ist zusammen mit seiner Frau und seinen Kindern erschienen. «Ich bin heute in erster Linie als aktiver Zuschauer da und beobachte das Geschehen von der Bande aus. Mir gefällt vor allem die Stimmung am Morgen, wenn sich noch nicht so viele Leute auf dem Areal tummeln.» Sehr angetan ist Poerio auch von der Inszenierung der Eisarena: «Die Musik bringt etwas Pepp. Zur Aufwertung der Atmosphäre tragen vor allem auch die Lichteffekte bei.»

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